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Ulm/Heidelberg

Hunderte bei Demonstrationen für Seenotrettung

Mehrere Hundert Menschen haben sich in Ulm und Heidelberg an Demonstrationen für die Seenotrettung von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer beteiligt.

07.07.2018

Von dpa/lsw

Teilnehmer mit Plakaten bei einer Demonstration der Bewegung «Seebrücke» in Berlin. Foto: Joerg Carstensen dpa/lsw

Ulm/Heidelberg. Die Protestierenden machten sich am Samstag auch für sichere Fluchtrouten stark. Sie folgten damit einem Aufruf der Initiative «Seebrücke», einem Bündnis von Organisationen der Flüchtlingshilfe. Auch in anderen deutschen Städten sollte es Demonstrationen geben, wie beispielsweise in Berlin, Leipzig, München und Frankfurt/Main.

In Ulm kamen nach Angaben der Organisatoren rund 100 Menschen zusammen, in Heidelberg nach Schätzungen der Polizei bis zu 300. Einige Demonstranten trugen orangene Rettungswesten sowie Rettungsringe. Auf Plakaten war unter anderem zu lesen: «Menschen statt Grenzen schützen». Die Europäische Union und die Bundesregierung müssten den Einsatz von Helfern für die Seenotrettung entkriminalisieren, forderte der Ulmer «Seebrücke»-Organisator Marcel Emmerich. «Was die EU und die Bundesregierung tun, ist unterlassene Hilfeleistung», sagte er bei der Kundgebung.

Seit Jahresbeginn sollen bei der Flucht über das Mittelmeer so viele Menschen umgekommen sein wie seit Jahren nicht mehr. Laut UN-Angaben gelten mehr als 1400 Menschen als vermisst. Mehrere Mittelmeer-Anrainer, darunter Italien, Spanien und Malta, hatten Rettungsschiffe in der vergangenen Zeit oft abgewiesen oder teilweise am Auslaufen gehindert.

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Erstellt:
7. Juli 2018, 16:48 Uhr
Aktualisiert:
7. Juli 2018, 16:20 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. Juli 2018, 16:20 Uhr

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