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Südwestumschau

Hundebesitzer klagen gegen Steuererhöhung

Hundebesitzer aus Philippsburg im Kreis Karlsruhe wehren sich gegen aus ihrer Sicht zu hohe Steuern für ihre Vierbeiner. Sie reichten Klage beim Verwaltungsgericht in Karlsruhe ein.

22.06.2010

Philippsburg "Wir wehren uns nicht gegen die Erhöhung der Steuer", sagte Carsten Walther, einer der beiden Kläger der Initiative "Pro Hund". "Wir wehren uns dagegen, dass alle anderen Abgaben - etwa für Schwimmbad und Bibliothek um 30 bis 40 Prozent erhöht worden sind, nur die Hundesteuer um 100 Prozent."

Die Stadt hatte zum ersten Januar die Steuer für einen Hund von 48 auf 96 Euro im Jahr erhöht. Ein zweiter Hund kostet nun 192 Euro - statt zuvor 96 Euro. "Manche Leute können sich das einfach nicht leisten", sagte Walther, "ich nehme immer gerne das Beispiel der alten Dame mit dem Dackel, die nur eine kleine Rente hat." Die Stadt wolle nur dann mit der Initiative sprechen, wenn diese ihre Klagen fallen lässt.

Dem widersprach der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Gemeinderat, Hans Gerd Coenen: "Wir und vor allem der Bürgermeister waren immer gesprächsbereit. Jetzt warten wir das Ende des Verfahrens ab." Philippsburg habe lange Zeit den niedrigsten Hundesteuersatz der Region gehabt. "Wir waren am unteren Ende der Sätze, jetzt sind wir im oberen Drittel. Und in den Nachbargemeinden wird auch erhöht", sagte Coenen. lsw.

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Erstellt:
22. Juni 2010, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
22. Juni 2010, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 22. Juni 2010, 12:00 Uhr

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