Glosse

Hunde aufgepasst! Die Biene holt auf

Bienen sind überaus beliebte Tiere.

12.05.2021

Von DOMINIK GUGGEMOS

Foto: © Kuttelvaserova Stuchelova/shutterstock.com

Über die legendäre TV-Biene „Maja“ hin zu leckerem Honig und dazu die ganze Bestäubungsarbeit, die diese fleißigen Tiere ohne Lohn- und Fahrtkostenabrechnung für uns (und die Natur) erledigen – schlichtweg unbezahlbar. Sicher, sie können stechen, aber sie sterben dabei, deswegen machen sie das nur im Notfall, im Dienst ihrer Königin.

Für Hunde sind Menschen die Könige ihres Rudels – vielleicht abgesehen von Postboten, aber selbst da lassen die Vierbeiner gegen Bestechung in Naturalien mit sich reden. Während der Pandemie haben sie ihre Beliebtheitswerte noch mal erhöht, weil sie mit ihren fantastischen Nasen das fiese Virus erschnüffeln können. In Helsinki und Dubai kommen Corona-Spürhunde an Flughäfen zum Einsatz. Hunde 1, Bienen 0.

Bis jetzt. Niederländische Forscher haben den Insekten beigebracht, das Coronavirus zu riechen. Binnen Sekunden liefern die gelb-schwarzen Ameisen der Lüfte das Testergebnis. Ohne in der Nase popeln zu müssen. Als Belohnung für erfolgreiches Riechen gab es von den Wissenschaftlern eine Zuckerwasserlösung. Nach kurzer Zeit streckten die Bienen dann, bei erfolgreicher Diagnose, die Zunge heraus. Die pädagogische Methode dahinter nennt sich übrigens Pawlowsche Konditionierung. Womit sich der Kreis zu den sabbernden Hunden schließen würde. Hunde 1, Bienen 1.

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Erstellt:
12. Mai 2021, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
12. Mai 2021, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 12. Mai 2021, 06:00 Uhr

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