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Daimler unterstützt Volkswagen

Hohmann-Dennhardt wechselt Arbeitgeber

Die für Compliance zuständige Vorstandsfrau Hohmann-Dennhardt wechselt von Daimler zu Volkswagen. Die Absatzzahlen von VW gehen zurück.

17.10.2015
  • DPA/AFP

Wolfsburg Der krisengeschüttelte VW-Konzern holt im Kampf gegen die Abgas-Affäre die Daimler-Vorstandsfrau Christine Hohmann-Dennhardt in seine Führungsetage. Der Konkurrent aus Stuttgart habe dem Wunsch entsprochen und entlasse die ehemalige Bundesverfassungsrichterin zum Jahresende aus ihrem bis Februar 2017 laufenden Vertrag, teilten die beiden Autobauer zeitgleich mit. Hohmann-Dennhardt wird die erste Frau im Vorstand in der Konzerngeschichte.

Die 65 Jahre alte promovierte Juristin soll Europas größtem Autobauer helfen, den Skandal um manipulierte Abgaswerte zu bewältigen. Die Wolfsburger hatten die Schaffung eines Ressorts für Compliance (Integrität und Recht) laut Konzernkreisen bereits ins Auge gefasst. Hohmann-Dennhardt war früher auch hessische Justizministerin für die SPD.

Währenddessen wurde bekannt, dass 20 Sonderermittler des Landeskriminalamts Niedersachsen der Braunschweiger Staatsanwaltschaft bei der Aufklärung des VW-Abgas-Skandals helfen sollen.

Der Absatz des VW-Konzerns sank im September im Jahresvergleich um 1,5 Prozent auf 885.300 Autos. Vor allem bei der Pkw-Kernmarke ging es bergab: VW verkaufte im September 4 Prozent weniger Autos als ein Jahr zuvor. Im weltweit größten Automarkt China gingen die Verkäufe des Gesamtkonzerns um 0,8 Prozent zurück. Auch in Russland und Südamerika sank der Absatz weiter. Ein Plus in Europa konnte das nicht ausgleichen.

Auf Jahressicht liegt der Konzern 1,5 Prozent unter dem Verkaufsergebnis der ersten neun Monate 2014. Die Auswirkungen des Abgas-Skandals dürften in den Absatzzahlen noch begrenzt sein. Die Manipulationen waren erst gegen Ende September bekannt geworden. Als Reaktion auf den VW-Abgas-Skandal will das Bundesverkehrsministerium die Zulassungskriterien für neue Pkw verschärfen. Wie "Der Spiegel" berichtet, wird geprüft, ob die Autohersteller in Zukunft dazu verpflichtet werden sollen, ihre Motorsoftware offenzulegen.

Hohmann-Dennhardt wechselt Arbeitgeber
Soll bei VW für Recht und Ordnung sorgen: Christine Hohmann-Dennhardt. Foto: dpa

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17.10.2015, 12:00 Uhr
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