Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Hoffnung auf Klimaschutz
Dicke Luft: Peking leidet seit gestern unter der stärksten Luftverschmutzung in diesem Jahr. Viele Bürger hoffen auf die Klimakonferenz. Foto: Getty Images
Staatschefs beschwören zum Auftakt der Pariser Konferenz Einigkeit

Hoffnung auf Klimaschutz

195 Länder suchen in Paris einen Weg, um die Erderwärmung zu stoppen. Deutschland muss dazu vor allem aus dem Kohlestrom aussteigen.

01.12.2015
  • DPA/EPD

Paris. Zum Auftakt des Pariser Klimagipfels haben sich mehr als 150 Staats- und Regierungschefs für einen gemeinsamen Kampf gegen die globale Erderwärmung stark gemacht. Ein mögliches Konfliktpotenzial wurde dabei schon am ersten Tag deutlich: Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi forderte im Namen der afrikanischen Staaten deutlich mehr finanzielle Unterstützung als bisher geplant. Die afrikanischen Länder machten sich für ein Ziel von maximal 1,5 Grad Erderwärmung stark, während die anderen Staaten 2 Grad anpeilen.

Die angereisten Staatenlenker betonten ihren Willen zu einer Einigung. "Hier in Paris können wir der Welt zeigen, was erreichbar ist, wenn wir zusammenstehen", sagte US-Präsident Barack Obama. Bundeskanzlerin Angela Merkel mahnte: "Wir wissen: Wir müssen handeln." Milliarden Menschen setzten ihre Hoffnung auf diese Konferenz. Der Vertrag, der Mitte Dezember stehen soll, soll alle Staaten zum Klimaschutz verpflichten und 2020 in Kraft treten. Frankreichs Präsident François Hollande appellierte an die Staats- und Regierungschefs: "Auf Ihren Schultern ruht die Hoffnung der gesamten Menschheit." Absichtserklärungen reichten nicht mehr aus.

Der chinesische Staatschef Xi Jinping forderte Solidarität von Industriestaaten mit Entwicklungsländern ein. Bei den Klimazielen sollten die unterschiedlichen Situationen der Länder berücksichtigt werden. Deutschland kündigte mehr Geld für internationalen Waldschutz an. Deutschland, Norwegen und Großbritannien wollen bis 2020 insgesamt eine Milliarde US-Dollar pro Jahr dafür ausgeben.

Für Deutschland hängt die Einhaltung der selbst gesetzten Klimaziele vor allem vom Ausstieg aus dem Kohlestrom ab. Bis zum Jahr 2040 müsste Deutschland den Anteil des aus Kohle erzeugten Stroms fast auf Null zurückfahren, sagt eine Studie der Denkfabrik Agora. Bis zum Jahr 2030 müsste die Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken um 60 Prozent reduziert und bis zum Jahr 2040 fast komplett eingestellt werden. Agora-Direktor Patrick Graichen mahnte eine Langfrist-Strategie an. Kraftwerks-Betreiber müssten planen können: "Wo nötig, muss auch über Programme nachgedacht werden, die den schrittweisen Kohleausstieg sozial abfedern."

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

01.12.2015, 08:30 Uhr
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden

Newsletter-bestellen

· Samstags verschicken wir die News der Woche, unser Klassiker: Die wichtigsten Themen und Geschichten direkt im E-Mail-Postfach. So bleiben Sie auch in der Ferne immer informiert, was in und rund um Tübingen passiert.
· Werktags versenden wir um 9 Uhr die News am Morgen mit den wichtigsten aktuellen Nachrichten.
· Sonntagabend kommt unser Sport-Newsletter mit den wichtigsten Lokalsport-Berichten und Ergebnissen vom Wochenende.

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder sich neu als Benutzer registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter (nur falls Sie weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese) verwendet. Ihre Daten werden nicht an andere Unternehmen weitergegeben.
Nachrichten via Messenger
Die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region liefern wir Ihnen auch per WhatsApp & Co. aufs Smartphone. Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp bitte mit einem entsprechenden Mobilgerät.
Heute meistgelesenNeueste Artikel

Nachrichten aus ...
Reutlingen Wannweil Pliezhausen Walddorfh�slach Ammerbuch T?bingen Dettenhausen Kirchentellinsfurt Kusterdingen Gomaringen Dusslingen Ofterdingen Mössingen Nehren Bodelshausen Hirrlingen Neustetten Rottenburg Starzach Horb
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesen
Wirtschaft im Profil
Neueste Artikel
Anzeige

Themen-Dossiers

Themen-Dossiers
Single des Tages
date-click
Das Tagblatt als E-Paper

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular