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Doppelpack und schlechte Laune

Hoffenheims Volland macht seinem Ärger Luft

Heute wird der Kevin Volland zur Nationalmannschaft fahren und Joachim Löw begrüßen. Hoffentlich hat der Hoffenheimer dann bessere Laune.

05.10.2015
  • THOMAS GOTTHARDT

Sinsheim Markus Gisdol ist eher ein ruhiger Vertreter seiner Zunft. Dass der Trainer der TSG Hoffenheim zuletzt Ärger mit den Schiedsrichtern hatte, weil er in der Partie gegen Dortmund aus lauter Ärger über eine Abseitsentscheidung den Assistenten Rafael Foltyn ein wenig am Ärmel zupfte, war eine große Ausnahme.

In der Partie gegen den VfB Stuttgart explodierte Gisdol jedoch förmlich und legte einen langen Jubel-Sprint über den Platz hin. Vorausgegangen war der 2:1-Führungstreffer durch Kevin Volland. Er könne nicht erklären, warum er das so gemacht habe, sagte Gisdol. Offensichtlich wollte er nicht einfach zugeben, dass er sich gefreut hat.

Die Freude währte dann ja auch nicht so lange, rund 13 Minuten, bis der Stuttgarter Timo Werner seinen Treffer zum 2:2-Endstand erzielte. Ermin Bicakcic, der als Innenverteidiger eine solide Partie abgeliefert hatte, ärgerte sich maßlos darüber, "dass der kleinste Mann mit so ungefähr 1,50 Meter einköpft". Dabei hatte Gisdol mit Fabian Schär extra noch einen zusätzlichen Innenverteidiger eingewechselt, um genau das zu verhindern. Das mit den 1,50 ist natürlich nicht richtig. Werner ist schließlich 1,80 Meter groß, aber dass der VfB-Youngster so frei zum Kopfball hochsteigen konnte, war aus Hoffenheimer Sicht nachvollziehbar ärgerlich.

Dieser Last-minute-Treffer verdarb auch Kevin Volland vor der Abreise zur deutschen Nationalmannschaft und den letzten beiden EM-Qualifikationsspielen die Laune. Dennoch: Nach seinen Saisontreffern Nummer vier - ein verwandelter Elfmeter zum 1:0 - und fünf, wird der 23-Jährige Bundestrainer Joachim Löw mit breiter Brust begrüßen. Innerhalb einer Woche gelang Volland der zweite Doppelpack, "unterm Strich ist das aber ein Scheiß Gefühl. Es fühlt sich wie eine Niederlage an", meckerte der frustrierte Nationalstürmer, der es nicht fassen konnte, dass der VfB so spät noch zum Remis traf.

Dass die Hoffenheimer bereits zum dritten Mal in dieser Saison in der letzten Minute Punkte abgeben mussten, ärgerte Volland so sehr, dass er sogar vor interner Kritik nicht zurückschreckte: "Wir stehen mit fünf Mann hinten drin und dennoch macht ein Spieler, der nicht gerade der größte ist, per Kopf das Tor. Das darf nicht passieren."

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05.10.2015, 12:00 Uhr
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