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Volksfest

Hoffen auf einen sonnigen Abschluss

Das Regenwetter trübt die Wasenbilanz 2019. Die Beteiligten sind dennoch zufrieden.

12.10.2019

Von DANIEL GRUPP

Die Schausteller erwarten viele Wochenendgäste. Foto: Daniel Grupp

Stuttgart. Das sonnige Abschlusswochenende soll die Wasenbilanz auf die angestrebte Menge von 3,5 Millionen Besuchern heben. Bisher leidet das Cannstatter Volksfest unter nassem Wetter – vor allem an den Wochenenden. An diesem Freitag, bei der Abschlusskonferenz, zogen die Beteiligten dennoch eine insgesamt positive Bilanz – lediglich für die Fahrgeschäfte waren die Wolken dunkler: „Wer ein Dach hat, fährt besser“, meint Mark Roschmann. „Ich habe keines, da wirkt sich der Regen besonders aus“, erklärt der Vorsitzende des Schaustellerverbandes.

Werner Klauß, Sprecher der Festwirte, setzt auf dieses Wochenende. An schönen Tagen könnten jeweils gut 200 000 Besucher zum Volksfest kommen. Die Wirte hätten aber teilweise die Umsätze des Vorjahres erreicht. Das liege an den vielen Reservierungen unter der Woche: „Da kommen die Leute.“ An verregneten Wochenenden fehle aber die Laufkundschaft.

Während Wirte und Schausteller auf gutes Wetter setzen, kann die Polizei mit schlechtem Wetter gut leben. Sonnenschein bedeute für das Wasenrevier „mehr Leute, mehr Durst, mehr Aufwand“, fasste Frank Döppner, Vizechef des Polizeireviers Cannstatt, zusammen. Bis zu 160 Beamte am Tag hätten während des Volksfests für Sicherheit gesorgt. „Das größte Polizeirevier in Baden-Württemberg.“

Döppners Bilanz fällt positiv aus. Wasenbesucher müssten sich keine Sorgen machen. Es gebe keine organisierten Banden von Taschendieben. Die Zahl der Vorfälle liege leicht unter der von 2018. Allerdings werde nur registriert, was der Polizei zu Ohren kommt. Er lobte die E-Scooter-Verleiher, die beim Wasen eine Verbotszone eingerichtet haben. „Das hat uns geholfen.“

Andreas Kroll, Geschäftsführer der Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart bewertete das Volksfest als „rund, angenehm und recht friedlich. Wie wir es uns wünschen“. Er hatte sich mehr schöne Tage erhofft. Sein Abteilungsleiter Marcus Christen berichtete, dass häufiger Busse aus den Benelux-Staaten und aus Nordrhein-Westfalen kommen. An einem Samstagmorgen seien es 250 Busse gewesen. Daniel Grupp

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Erstellt:
12. Oktober 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
12. Oktober 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 12. Oktober 2019, 06:00 Uhr

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