Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Stuttgart

Höchstwert bei Feinstaubkonzentration: Alarm dauert an

Am Stuttgarter Neckartor ist am Freitag der bisher höchste Feinstaubwert dieser Woche gemessen worden.

09.02.2018

Von dpa/lsw

Autos fahren am Neckartor in Stuttgart an einer Feinstaub-Messstation. Foto: Daniel Naupold/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Laut den vorläufigen Daten der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) lag er am frühen Morgen bei 94 Mikrogramm je Kubikmeter Luft. Das ist beinahe das Doppelte des erlaubten EU-Grenzwertes von 50 Mikrogramm im Tagesmittel.

Nach einer Prognose des Deutschen Wetterdienstes in Stuttgart bleibt der seit Wochenbeginn herrschende Feinstaubalarm bis mindestens Mitte kommender Woche bestehen. Die aktuellen Werte bezeichnete ein Meteorologe des Wetterdienstes am Freitag als «bedenklich hoch». Diese könnten beim Sport im Freien durchaus zu einer gesundheitlichen Belastung führen. Leichter Schneeregen oder vereinzelter Schneefall, der für das Wochenende in tieferen Lagen erwartet werde, hat nach seiner Erwartung eine zu geringe Reinigungskraft, um den Wert zwei Tage hintereinander wetterbedingt unter die 50 Mikrogramm-Marke zu drücken. Das aber ist nach Maßgabe der Stadt Stuttgart die Voraussetzung, den Feinstaubalarm aufzuheben.

Der dritte Feinstaubalarm der Stadt Stuttgart in diesem Jahr war am Sonntagabend ausgelöst worden. Von Montag an waren die Werte laut den veröffentlichten Messdaten an der stark belasteten Kreuzung stetig angestiegen. Am Donnerstag war ein Tagesmittelwert von 84 Mikrogramm erreicht worden. Feinstaubalarm bedeutet, dass Komfortkamine, die nur der Gemütlichkeit dienen, nicht befeuert werden dürfen. Autofahrer sind aufgerufen, den Wagen stehenzulassen und den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen.

Zum Artikel

Erstellt:
9. Februar 2018, 10:49 Uhr
Aktualisiert:
9. Februar 2018, 08:40 Uhr
zuletzt aktualisiert: 9. Februar 2018, 08:40 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen?
Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+      Google+