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VfB Stuttgart

Hitzlsperger – Aufstieg mit Risiko

Der neue Vorstandschef fühlt sich bereit für die Aufgabe. Antworten auf die wichtigsten Fragen.

15.10.2019

Von DPA

Der neue Vorstandsboss des VfB: Thomas Hitzlsperger. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Stuttgart. In kurzer Zeit ist Thomas Hitzlsperger beim VfB Stuttgart ein steiler Aufstieg gelungen. Eine Woche nach seiner Beförderung rückt der frühere Fußball-Nationalspieler nun offiziell zum Vorstandsvorsitzenden auf. Der 37-Jährige fühlt sich bereit für die Verantwortung für Sport, Strategie und Kommunikation, auch ohne Erfahrungen in der Wirtschaft.

Welche Aufgaben hat Hitzlsperger als neuer Vorstandsvorsitzender?

Als Chef der VfB Stuttgart 1893 AG trägt Hitzlsperger die Hauptverantwortung für den gesamten Profibereich des Fußball-Zweitligisten. Er ist der Kopf des VfB für wirtschaftliche, personelle und vor allem sportliche Belange.

Welche Gefahren kann seine Beförderung haben?

Hitzlsperger gilt als integre und intelligente Persönlichkeit. Ihm fehlt allerdings die unternehmerische Erfahrung, die für die Leitung einer Aktiengesellschaft normalerweise erforderlich ist – er ist erst 37 Jahre alt und war bis vor wenigen Jahren noch Spieler. Zudem ist er in Personalunion Sportvorstand und hat damit eine große Machtfülle. Eine zu große?

Wie verändert sich die Struktur beim VfB?

Als Vorstandsvorsitzender und Sportvorstand in einer Person ist und bleibt Hitzlsperger auch der Vorgesetzte von Sportdirektor Sven Mislintat und Cheftrainer Tim Walter. Neben dem neuen Präsidenten, der am 15. Dezember gewählt werden soll, sind diese drei auch weiterhin die wichtigsten Figuren beim VfB.

Was bedeutet Hitzlspergers Aufstieg für die Suche nach einem zweiten Investor neben der Daimler AG?

Sie dürfte nicht leichter werden als unter dem zurückgetretenen Präsidenten Wolfgang Dietrich. Als früherer Fußballprofi kann Hitzlsperger keine so guten Kontakte in die Wirtschaft haben wie ein erfahrener Unternehmer. Allerdings sitzen im Aufsichtsrat mehrere Topmanager von Wirtschaftsunternehmen, die entsprechende Kontakte haben. „Was ich noch nicht weiß, möchte ich erlernen“, sagte Hitzlsperger. dpa

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Erstellt:
15. Oktober 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
15. Oktober 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 15. Oktober 2019, 06:00 Uhr

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