Reutlingen

Hin und her im Danzer-Fall

Die Staatsanwaltschaft in Tübingen muss sich erneut mit der Strafanzeige gegen einen leitenden Angestellten des Reutlinger Holzkonzerns Danzer befassen.

07.01.2014

Von dem

Reutlingen. Eine Menschenrechtsorganisation wirft dem Angestellten vor, für Misshandlungen und Vergewaltigungen in einem Dorf im Kongo durch Sicherheitskräfte einer früheren Tochterfirma mitverantwortlich zu sein. Die Staatsanwaltschaft hatte den Fall an die Bundesanwaltschaft überwiesen, um klären zu lassen, ob Verstöße gegen das Völkerstrafgesetzbuch vorliegen. Da die Bundesanwaltschaft dies verneinte und eine Übernahme deshalb ablehnte, ging das Verfahren an die Tübinger Behörde zurück.

Nun muss sich die Staatsanwaltschaft Tübingen wieder mit dem Fall befassen und prüfen, ob der Beschuldigte überhaupt zur Verantwortung gezogen werden kann. Dabei ist vor allem zu klären, ob die Taten tatsächlich im Kongo begangen worden sind. „Da müssen komplizierte rechtliche Probleme gelöst werden. Außerdem werden schwierige Ermittlungen im Ausland nötig sein“, sagt Michael Allmendinger von der Staatsanwaltschaft.

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Erstellt:
7. Januar 2014, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
7. Januar 2014, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. Januar 2014, 12:00 Uhr

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