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Programm

Hilfe für Menschen mit Behinderung

Tübinger Forscher haben die App „Ampel-Pilot“ entwickelt. Sie soll beim Queren von Straßen unterstützen.

02.10.2018

Von EPD

Tübingen, Augsburg. Die von Wissenschaftlern in Tübingen und Augsburg entwickelte App „Ampel-Pilot“ für Smartphones hilft blinden und sehbehinderten Menschen an Fußgängerampeln ohne hör- oder ertastbare Signale. Die Kamera des Smartphones erkenne dabei die Rot- und Grünphasen der Ampel, teilte die Universität Tübingen gestern mit. Nach der seit Sommer verfügbaren Android-Version gebe es jetzt auch eine Version für iOS.

Zugleich wurde das Miniprogramm für die Mobiltelefone weiterentwickelt. Die Erkennung der Fußgängerampeln und der Ampelphasen basiere nun auf dem künstlichen neuronalen Netz „Yolo“. Dieses wurde mit mehr als 3000 Bildern von Fußgängerampeln „trainiert“, die Freiwillige in ganz Deutschland fotografierten. Beteiligt an dem Projekt sind Studierende der Fakultät für Informatik der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Augsburg und das Forschungsinstitut für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Tübingen.

In Kooperation mit der Nikolauspflege Stuttgart, einer diakonischen Blinden- und Sehbehinderteneinrichtung, starte demnächst eine Studie, die den Nutzen der App unter realen Bedingungen mit sehbehinderten und blinden Menschen evaluiere, hieß es weiter. Seit Juni wurde die bisher verfügbare App fast 400 Mal installiert und durchschnittlich von jedem Nutzer 30 Mal pro Tag verwendet. Mehr unter ww.ampel-pilot.de. epd

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Erstellt:
2. Oktober 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
2. Oktober 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 2. Oktober 2018, 06:00 Uhr

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