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Hier eine Nase, dort ein Baum

03.02.2016

Von SWP

Weinhändler Erst spät verschrieb sich der 1901 im französischen Le Havre geborene Jean Dubuffet der Kunst, bis 1942 arbeitete er als selbstständiger Weinhändler. Inspiriert von Kinderzeichnungen entwickelte Dubuffet seine eigene Kunstsprache, die allen traditionellen Vorstellungen von Kunstäußerungen widersprach. Er experimentierte mit den unterschiedlichsten Materialien, arbeitete mit Erde, Sand, Schlacke, formte aus Schwämmen Skulpturen und aus Schmetterlingsflügeln Bilder. So wurde Dubuffet zu einem wichtigen Impulsgeber auch für die Künstler unserer Tage wie Georg Baselitz oder David Hockney.

Denkweise Wie revolutionär die Denkweise dieses Künstlers war, wird allein schon deutlich, wenn Jean Dubuffet sich Gedanken über den Zusammenhang von Porträt und Landschaft macht: "Ich finde, Porträts und Landschaften müssen einander ähneln, das ist mehr oder weniger dasselbe; ich will Porträts, bei deren Beschreibung dieselben Mechanismen greifen wie bei der Beschreibung eines Landschaftsbilds, hier Falten und dort Furchen und Wege, hier eine Nase, dort ein Baum, hier ein Mund und dort ein Haus."

Ausstellung "Jean Dubuffet - Metamorphosen der Landschaft" läuft bis 8. Mai in der Fondation Beyeler, Baselstr. 101, Riehen bei Basel; täglich 10-18 Uhr, mittwochs bis 20 Uhr; http://www.fondationbeyeler.ch

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Erstellt:
3. Februar 2016, 08:30 Uhr
Aktualisiert:
3. Februar 2016, 08:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 3. Februar 2016, 08:30 Uhr

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