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Keep smiling!

Heute schon kritisiert?

Seit ihrer Erfindung vor 35 Jahren haben Emoticons eine Erfolgsgeschichte hingelegt.

01.02.2018

Von IGOR STEINLE

Ein Emoji sagt mehr als viele Worte selbst in geschäftlichen E-Mails. Foto: ©Dmytro Onopko/Shutterstock.com

Mit der Verlagerung von immer mehr Kommunikation ins Internet sind sie für viele nicht mehr wegzudenken aus ihren E-Mails und Handy-Nachrichten. Zuverlässig tragen sie dazu bei, Missverständnisse zu vermeiden. Wer schon mal als Antwort auf eine neutrale Nachricht ohne Smiley gefragt wurde, ob man böse sei, weiß, was gemeint ist.

Eine Bastion haben Emoticons bisher allerdings noch nicht erobert: die berufliche Kommunikation. Das könnte sich nun ändern. Denn Forscher der Universitäten zu Frankfurt am Main und Mainz haben herausgefunden, wie sie im beruflichen Kontext wirken: Positive Emoticons in E-Mails mit kritischem Inhalt verhindern, dass die Kritik persönlich genommen wird. „Entgegen der weitläufigen Meinung, dass Emoticons in geschäftlichen E-Mails unprofessionell wirken, scheint das Gegenteil der Fall“, sagen die Forscher.

Inwiefern das Tür und Tor öffnet, den Kollegen endlich mal die Meinung zu geigen, steht in der Studie zwar nicht. („Sie sind der schlechteste Mitarbeiter, den ich je hatte.“ :-) „Ihre Leistung war heute mal wieder unterirdisch.“ ;-) „Sie sind wirklich ein Idiot!“ :-) ) Eine andere Erkenntnis hat die Studie allerdings hervorbringen können: Negative Emoticons verstärken den Effekt der Kritik nicht. Diese wirke an sich bereits schlimm genug. :-(

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Erstellt:
1. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
1. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 1. Februar 2018, 06:00 Uhr

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