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Erfinder der Ü-Musik

Heute Abend auf den Jazz-und-Klassik-Tagen: Flüstertüte

Sie spielen Jazz-Hip-Hop-Funk, die Drei von der „Flüstertüte“. Der heutige Auftritt gerät auch gleich zur Vorstellung der neuen CD.

20.10.2015

Tübingen. Diese CD heißt „Umlaut“ (nach der der ersten Scheibe „Ü1“). Wobei es sich hier wiederum um das „Flüstertüten“-Ü handelt: Es schlägt sich dann auch grafisch auf dem neuen Cover nieder, mit den wie in Ytongstein gemeißelten Charakterköpfen des Trios.

Die Jungs von „Flüstertüte“ sind sozusagen die Erfinder der Ü-Musik. Entstanden aus dem gepflegten Gymnasiastenjazz verflogener Jahre, der anfangs noch recht artig, akademisch und wohlerzogen klang, aber den beiden damaligen Tübinger „Flüstertüten“-Gründern Lukas Pfeil und Anselm Krisch auch als grundsolide musikalische Basis dient.

Zwei aus einem gediegenen jazzhumanistischen Umfeld: Anselm aus der hiesigen Krisch-Dynastie, deren prominentestes Familienmitglied zweifellos Vater Dizzy Krisch ist. Der Papa von Lukas bläst ebenfalls ins Tenorsax (und ist am kommenden Samstag in Pfrondorf Teil der swingenden Nervenband), der Bruder lieber in die Posaune (und ist auf der CD und somit heute bei der Pre-Release im Sudhaus dabei).

Während Lukas Pfeil derzeit noch am New Yorker Queens College „Jazz Saxophone Performance“ studiert, hat Keyboarder Anselm Krisch sein Mannheimer Musikhochschulstudium gerade hinter sich (und der Dritte im Bunde, Schlagzeuger Stefan Höfele, ist noch mittendrin).

Hip-Hop und Funk vertragen sich, Funk und Jazz sowieso. Und alle drei? Na klar. Die CD gibt zu Beginn die Fanfarenstoßrichtung vor, und schon der erste lässig gerappte Titel entpuppt sich als gewitzte, selbstironische Persiflage auf mitunter überbordenden Selbstwert in der Szene:

Wir legen unser Herz in jede Zeilen

und jeden Beat

und stehen damit fast alleine

auf dem Gebiet (...)

ein Takt von uns ist wie sieben Tage Sex

nicht jedem bekannt, doch von allen geschätzt...

Die Hälfte aller Nummern stammt von Lukas Pfeil, die andere von Anselm Krisch. „Bodenseefieber“ etwa erzählt lustig von der Titelfindung, dem fast gleichnamigen Bassisten und einfach dem Spaß, speziellen Groove vor den Leuten auf die Bühne zu bringen. Live ist das immer am besten, und so gibt es am heutigen Dienstag um 20.30 Uhr in der Peripherie-Galerie im Sudhaus Gelegenheit, die Drei mit Verstärkung (Benni Jud und Justus Heher) zu hören.

Die neue CD kommt zwar offizielle erst im Januar heraus. Doch zufällig hat „Flüstertüte“ heute Abend genügend Exemplare dabei, die es für 15 Euro zu erwerben gibt.wit

Info Weitere Termine: am 4. November um 20.30 Uhr im Tübinger Jazzkeller, am 31. Dezember ab 13 Uhr in der Liquid Bar und am 17. Januar um 17 Uh in der Reutlinger Kreissparkasse.

Heute Abend auf den Jazz-und-Klassik-Tagen: Flüstertüte
Ein bisschen wie Mount Rushmore: Die Drei von der „Flüstertüte“ (von links) Stefan Höfele, Lukas Pfeil und Anselm Krisch.

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20.10.2015, 12:00 Uhr
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