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Kommentar · Autohändler

Hersteller in der Pflicht

Die letzten beißen die Hunde. Diese alte Erkenntnis gilt offensichtlich für die Folgen des Diesel-Skandals.

16.02.2018

Von DIETER KELLER

Diesel-Gebrauchtwagen sind kaum noch zu verkaufen, selbst wenn sie die Euro-5-Norm erfüllen, die noch vor kurzem der neueste Stand der Technik war. Zumindest auf dem Papier. Den Schaden haben die Besitzer, ob Privatleute, Firmen oder Händler. Über ihnen schwebt auch noch das Damoklesschwert von Fahrverboten. Es droht bald zu fallen: Nächsten Donnerstag entscheidet das Bundesverwaltungsgericht über die Klagen zu Stuttgart und Düsseldorf.

Lösungen sind teuer und wohl kaum so schnell zu machen, wie es sich das Kfz-Gewerbe vorstellt. Um eine Nachrüstung von Euro-5-Autos ist kaum herumzukommen. Dass die so unbürokratisch und schnell zu machen ist, wie es sich die Gebrauchtwagenhändler vorstellen, wäre erstaunlich.

Die entscheidende Frage ist, wer die Kosten trägt. Dass dies die Autobesitzer sein sollen, ist nicht einzusehen, auch wenn sie so den Wert ihrer Fahrzeuge erhöhen. Dass sie deutlich verloren haben, war nicht ihre Schuld, sondern die der Autohersteller, die mindestens getrickst haben. Sie dürfen sich nicht so billig aus ihrer Verantwortung stehlen, wie sie es versuchen. Kaufprämien allein reichen nicht, um ihren reichlich angekratzten Ruf zumindest ein Stück weit aufzupolieren.

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Erstellt:
16. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
16. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. Februar 2018, 06:00 Uhr

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