Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Mössingen · Ehrenamt

Helfen geht fast überall

Am Sonntag konnten sich Mössinger beim „Markt der Möglichkeiten“ darüber informieren, wo und wie man sich ehrenamtlich engagieren kann. Viele nahmen das Angebot wahr – oder ließen sich ganz einfach unterhalten.

23.09.2019

Von Amancay Kappeller

/
Mössingen, Markt der Möglichkeiten: Steinlachtaler Fasnetverein.
Bild: Klaus Franke
Mössingen, Markt der Möglichkeiten: Wohlfahrtswerk.
Bild: Klaus Franke
Mössingen, Markt der Möglichkeiten: Lebensmittel verschenken.
Bild: Klaus Franke
Mössingen, Markt der Möglichkeiten: Große Autos, kleine Jungs - Emilias am Steuer des THW-Lasters.
Bild: Klaus Franke
Mössingen, Markt der Möglichkeiten.: Das Jugend-Rotkreuz hilft allen.
Bild: Klaus Franke
Mössingen, Markt der Möglichkeiten: DRK.
Bild: Klaus Franke
Mössingen, Markt der Möglichkeiten: Das THW präsentiert ein Einsatzstellen-Sicherungs-System (ESS). Mit solch einem Gerät wurde auch der Bergrutsch in Öschingen vermessen.
Bild: Klaus Franke
Mössingen, Markt der Möglichkeiten: Feuerwehr Mössingen, vier Experten erörtern den Anschluss eines Doppelkammerschlauchs. Mit dem Doppelkammerschlauch kann die Feuerwehr schnell eine Barriere gegen Hoch- oder Löschwasser errichten.
Bild: Klaus Franke
Mössingen, Markt der Möglichkeiten: Mössinger Tafel.
Bild: Klaus Franke

Eine Gemeinde ohne bürgerschaftliches Engagement wäre eine arme Gemeinde. Bemessen an dieser Definition ist Mössingen reich: Rund 150 Vereine gibt es in der Steinlachstadt. 30 Vereine, Gruppen, Initiativen und Organisationen präsentierten das, was sie zum Wohle der Allgemeinheit tagtäglich tun, am Sonntag in der Pausa-Tonnenhalle und auf dem Löwensteinplatz. Abgedeckt wurden die verschiedensten Themenbereiche: von Sozialem und Umweltschutz über Sport und Brauchtum bis hin zum Glauben.

Er freue sich über die Premiere, sagte Oberbürgermeister Michael Bulander bei der Eröffnung am späten Sonntagvormittag. Der „Markt der Möglichkeiten“ fand heuer zum ersten Mal in Mössingen statt. Bulander lobte all die vielen Bürger, die Aufgaben im Gemeinwesen übernehmen und damit Verantwortung tragen – sowie deren schwungvolles Engagement. Diese Aktivität habe eine große Strahlkraft. „Wer eine neue sinnvolle Aufgabe sucht, der wird hier fündig werden“, so Bulander. Barbara Schott, Koordinatorin für bürgerschaftliches Engagement bei der Stadt, wünschte allen Beteiligten „schönes Netzwerken“.

Interessierte Besucher erfuhren an den einzelnen Ständen, wofür sich die Engagierten jeweils einsetzen – und das oft mit Einfallsreichtum. Auf einem Tisch von „Foodsharing Mössingen“, die sich der Rettung von Lebensmitteln verschrieben haben, stand ein großes Glas mit „Orangenreiniger“ - Orangenreste von der Saftherstellung. Ceres, der Verein zur Hilfe für Cerebralgeschädigte, warb für Besuchsdienste, Vorlesen, Spazieren gehen und Singen – Tätigkeiten, die den Alltag der Gehandicapten bereichern. Die Hospizarbeit Mössingen begleitet Schwerkranke und Sterbende sowie deren Angehörige ganz individuell, je nach Situation, war zu erfahren: Mal laut, mal leise. Mal im Wort, mal im Schweigen. Mal christlich, mal weltlich. Wie so viele andere (Mössinger) Vereine lebt auch die Hospizarbeit vom freiwilligen Engagement vieler Frauen und Männer.

PS begeistern kleine Leute

Auf dem Löwensteinplatz kletterte der kleine Emilias stolz in einen 290 PS starken Gerätekraftwagen des THW Ortsverbands Ofterdingen. Begeistert umklammerte er, hoch oben thronend, das Lenkrad. An der Rückseite des riesigen Fahrzeugs konnte außerdem eine Leiter erklommen werden. Beim DRK durften Neugierige einen Blick in die Krankenwagen werfen – und sich sogar mit einem Rollstuhl hineinfahren lassen. Sabine Hoppe-Reiber, Markus Riehle und weitere DRK-Engagierte erklärten, was genau im Falle eines Einsatzes passiert. „Hier drin haben wir alles, was wir brauchen, um Leuten zu helfen“, erläuterte der Rettungssanitäter Lukas Scheuble.

Im Bärenhospital konnten Jungen und Mädchen einen großen Plüsch-Petz verarzten. Jasmin (16), Leonie (15) und Miriam (14) leiteten die Kids dabei an. Verletzung am Bein? Natürlich mussten erst Gummihandschuhe übergezogen werden. Anschließend kam eine Schiene dran. Die Jungs und Mädels von der Jugendfeuerwehr stellten ein Spritzenhäuschen bereit. Während der eine versuchen musste, mit dem Wasserschlauch so viel Wasser wie möglich in ein Loch zu spritzen, musste der andere mit Muskelkraft pumpen, damit überhaupt Wasser aus der Spritze kam. Je nach Wassermenge, die im Häuschen landete, durften sich die Nachwuchsbrandbekämpfer am Ende Feuerwehrmann oder gar Kreisbrandmeister nennen.

Während sich beim Jugendrotkreuz Teddys umsorgen ließen, ging es bei vielen anderen Gruppen (etwa Tafel und Foodsharing) um das Dauer-Thema soziale Gerechtigkeit und Lebensmittel (-kosten).Bilder: Klaus Franke

... während draußen die Feuerwehr Wasser-Barrieren demonstrierte.

Auch die Mössinger Narren warben am Sonntag um Nachwuchs ...

Zum Artikel

Erstellt:
23. September 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
23. September 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. September 2019, 01:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+