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Winter

Heizkosten bleiben relativ niedrig

Die Betriebskostenabrechnung hat ihren Schrecken vorerst verloren: Milde Winter und relativ niedrige Energiepreise senken die Heizkosten.

09.10.2015
  • DPA

Berlin Heizen bleibt für Mieter und Eigentümer vergleichsweise günstig. 2014 fiel die Heizkostenrechnung wegen milder Witterung und gesunkener Energiepreise durchschnittlich knapp ein Zehntel günstiger aus als im Vorjahr. Momentan sieht es nicht nach einem Anstieg aus, teilte der Deutsche Mieterbund mit. "Für das Abrechnungsjahr 2015 rechnen wir mit weitgehend stabilen Heizkosten", sagte Direktor Lukas Siebenkotten. Komme ein milder Winter, sei in ölbeheizten Häusern mit sinkenden Heizkosten zu rechnen. Hintergrund sind die gesunkenen Energiepreise. Heizöl verbilligte sich nach Daten des Mieterbunds im ersten Halbjahr nochmals um etwa 20 Prozent, der Erdgaspreis sank um 1,3 Prozent, Fernwärme kostet 3,6 Prozent weniger als zu Jahresbeginn. "Zwar ist der Heizenergieverbrauch in den ersten Monaten dieses Jahres aufgrund der kälteren Witterung im Vergleich zu 2014 um mehr als 10 Prozent gestiegen - das wird aber durch die sinkenden Heizenergiepreise ausgeglichen", erklärte Siebenkotten.

Damit ist der jahrelange Anstieg der Betriebskosten, der so genannten zweiten Miete, gestoppt. Diese hatte der Mieterbund für das Jahr 2013 auf 2,19 EUR je Quadratmeter und Monat beziffert. Davon entfallen zwei Drittel auf Heizung und Warmwasser. Für 2014 wird ein leichter Rückgang erwartet. Allerdings berücksichtigt die Untersuchung ein wichtiges Kriterium nicht: Entscheidend für den einzelnen Mieter ist, zu welchem Zeitpunkt und Preis ihr Vermieter den Heizöltank gefüllt hat.

Die Gesellschaft Co2online hatte für den Mieterbund 63 000 Gebäudedaten ausgewertet. Wer eine 70-Quadratmeter-Wohnungen im Mehrfamilienhaus bewohnt, sparte 2014 bei den Heizkosten 85 EUR, wenn mit Gas geheizt wurde. Bei Fernwärme waren es 90 EUR, bei einer Ölheizung sogar 155 EUR.

Co2online-Geschäftsführerin Tanja Loitz warnte davor, sich auf mildes Wetter und niedrige Preise zu verlassen. Der einzige Weg, die Kosten dauerhaft zu senken, seien sparsames Heizen und Modernisierungen.

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09.10.2015, 12:00 Uhr
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