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Heimatland

Heimatland

In der von zehn jungen Regisseuren gedrehten Politsatire wird die Schweiz von einer mysteriösen Naturkatastrophe heimgesucht.

Heimatland

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Schweiz 2015

Regie: Michael Krummenacher, Lisa Blatter, Jan Gassmann, Benny Jaberg, Carmen Jaquier, Jonas Meier, Tobias Nölle, Lionel Rupp, Mike Scheiwiller, Gregor Frei
Mit: Peter Jecklin, Dashmir Ristemi, Julia Glaus

100 Min.

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27.03.2016
  • Verleih

Siehe: Interview mit „Heimatland“-Regisseur Michael Krummenacher

- Über der Schweiz braut sich was zusammen

Inhalt: Ein Land steht vor seiner Abschaffung. Die Meteorologen sind ratlos: Da bildet sich eine Wolke über Schwyz, wächst bedrohlich an und bedeckt letztendlich die ganze helvetische Landmasse. Die Natur will die Schweiz abschaffen! Die Schweizerinnen und Schweizer reagieren ganz unterschiedlich auf diese Bedrohung. Die dystopische Anlage ist ebenso aberwitzig wie genial und gipfelt im zynischen Umkehrschluss: Unverhofft kommt den Schweizern die Rolle der Flüchtlinge zu, die sich so betont isoliert gebende Insel Schweiz hat sich gegen aussen zu stülpen. Aufgeschlüsselt wird dieser Vorgang durch ein Kaleidoskop an Geschichten à la Altmans Episodenwerk „Short Cuts“.

Spielplan

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27.03.2016, 10:22 Uhr
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Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
Elli Emann über In den Gängen
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