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Heidelberg

HeidelbergCement will höhere Dividende zahlen

Der Baustoffkonzern HeidelbergCement bleibt trotz konjunktureller Risiken wie Brexit und Handelsstreitigkeiten zuversichtlich für das laufende Jahr.

21.03.2019

Von dpa/lsw

Ein grüner Arbeitshelm mit der Aufschrift «HeidelbergCement» auf einem Gesteinsbrocken aus Kalkstein. Foto: Uwe Anspach/Archiv dpa/lsw

Heidelberg. «Das globale Wirtschaftswachstum setzt sich fort, auch wenn es sich voraussichtlich etwas abschwächen wird», erklärte Vorstandschef Bernd Scheifele bei der Vorlage der Bilanz für das Jahr 2018 am Donnerstag in Heidelberg.

Dabei werde das Unternehmen von der stabilen wirtschaftlichen Entwicklung in den Industriestaaten, vor allem in den USA, Kanada, Deutschland und Frankreich profitieren. Zudem dürften sich die Wachstumsländer wie etwa Indonesien, Thailand, Indien und Marokko weiter wirtschaftlich erholen. Deshalb rechnet Scheifele, der sein Amt im Jahr 2020 an seinen Nachfolger Dominik von Achten übergeben wird, im Jahr 2019 mit steigenden Absatzzahlen für Zement, Zuschlagsstoffe und Transportbeton. Zudem will er weitere Preiserhöhungen durchsetzen, um die im vergangenen Jahr verlorenen Margen wieder aufzuholen.

Aber auch der Sparkurs soll fortgesetzt und weitere Geschäftsbereiche verkauft werden. Im laufenden Jahr und den kommenden Jahren will Scheifele Kosten von insgesamt 100 Millionen Euro im Vertrieb und in der Verwaltung einsparen.

Für 2019 peilt HeidelbergCement einen moderaten Anstieg bei Umsatz, operativem Ergebnis vor Währung- und Konsolidierungseffekten an, wie das Unternehmen mitteilte. 2018 kletterte der auf die Aktionäre entfallenden Gewinn dank der Veräußerung von Geschäften und des Sparkurses im Jahresvergleich um ein Viertel auf 1,14 Milliarden Euro. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren. Die Dividende soll je Aktie um elf Prozent auf 2,10 Euro erhöht werden.

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Erstellt:
21. März 2019, 08:26 Uhr
Aktualisiert:
21. März 2019, 10:50 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. März 2019, 10:50 Uhr

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