Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Wohnen

Hausbesitzer kritisieren Ministerin

Die geplante Verschärfung des Gesetzes gegen Zweckentfremdung helfe städtischen „Schnüfflern“.

17.09.2019

Von EB

Stuttgart. . „Haus & Grund“, die Interessenvertretung der Stuttgarter Haus- und Grundstücksbesitzer kritisiert die Wirtschaftsministerin des Landes. Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) möchte das Gesetz gegen die Zweckentfremdung von Wohnungen verschärfen. Die Ministerin wolle Wohnungsvermittlungsportale wie Airbnb verpflichten, ihre Daten weiterzugeben, berichtet der Interessenverband. Damit würden die Portale zu „Helfershelfern“ der städtischen „Zweckentfremdungsschnüfflern“, findet Ulrich Wecker, Geschäftsführer von Haus & Grund.

Aus Weckers Sicht sind die Übernachtungsportale in Stuttgart ein „zahlenmäßig völlig untergeordnetes Phänomen“. Es seien 2017 laut statistischem Amt 1080 Privatunterkünfte vermarktet worden. Das habe auf den Stuttgarter Wohnungsmarkt „keinen großen Einfluss“ findet Wecker. Die Statistiker seien nämlich der Ansicht, dass ein Großteil dieser Wohnungen ansonsten von den Gastgebern bewohnt würden. Nur 340 Wohnungen würden als Ferienwohnungen genützt.

Bisher sei die Ministerin besonnen mit der Thematik umgegangen. Es sei unverständlich, wie Hoffmeister-Kraut „nun plötzlich dermaßen einknicken konnte“, sagt Klaus Lang, Vorsitzender des Hausbesitzervereins. Lang warnt davor, „mit Kanonen auf Spatzen“ zu schießen. Geschäftsführer Wecker sagt zudem, dass manche Mieter unerlaubt, über einschlägige Portale temporär vermieten. Der Hausbesitzerverein ist der Ansicht, dass der mangelnde Wohnungsbau das Hauptproblem ist. eb

Zum Artikel

Erstellt:
17. September 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
17. September 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 17. September 2019, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+