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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1

Düstere Ouvertüre des auf zwei Teile angelegten Endkampfs des Zauberlehrlings gegen die Mächte des Bösen.

Jetzt im Kino: Harry Potters letzter Streich - "Heiligtümer des Todes"

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Jetzt im Kino: Harry Potters letzter Streich - "Heiligtümer des Todes" --

02:15 min

Harry Potter and the Deathly Hallows: Part I
USA

Regie: David Yates
Mit: Daniel Radcliffe, Emma Watson, Rupert Grint, Ralph Fiennes

- ab 12 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

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Film bewerten

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15.11.2010
  • Klaus-Peter Eichele

Hogwarts ade. Im siebten und vorletzten Film der Harry-Potter-Serie spielt die Zauberschule erstmals nur eine winzige Nebenrolle. Das ist ein bisschen schade, weil das verspielte Klassenzimmer-Abrakadabra und das pubertäre Schulhof-Geplänkel bisher immer für die komödiantischen Kontrapunkte zum bitteren Ernst des Magierkriegs gesorgt haben. Man wird aber entschädigt.

Das zentrale Motiv in der Ouvertüre zum Finale, das im nächsten Juli in die Kinos kommt, ist die Flucht. Um sich dem tödlichen Zugriff des Oberschurken Voldemort zu entziehen, suchen Harry und seine dicksten Freunde, die zum Pärchen gediehenen Ron und Hermine, zweieinhalb Stunden lang vergeblich einen sicheren Unterschlupf und erwägen nebenbei den ein oder anderen Plan zum Gegenschlag.

Diese dürftige, relativ actionarme Handlung bringt David Yates verblüffend unterhaltsam über die Runden. Die Trümpfe des eindeutig besten der vier Potter-Regisseure sind erstens eine düster-unheilvolle atmosphärische Grundierung; zweitens die aus modernen und mystischen Puzzleteilchen reizvoll zusammendesignten Schauplätze - allen voran das labyrinthische, von den Bösen okkupierte Zauberei-Minsterium und ein sowohl Geborgenheit als auch neue Gefahren verheißender Blair-Witch-Wald.

Viel stärker zum Tragen kommt diesmal die menschliche Dynamik im Teenie-Trio, in deren Verlauf Ron zum rasenden Eifersüchtling wird und die immer taffere Hermine Harry als treibende Kraft des Geschehens überholt. Und nicht zuletzt wagt sich diese Folge am weistesten in Richtung negative Sozialutopie vor, mit Reverenzen sowohl an reale Terrorregime als auch an ehrwürdige Kino-Vorbilder ("Brazil").

Bei so vielen filmischen Annehmlichkeiten verkommt die Haupthandlung zur Nebensache: Welchem Bösewicht welches Zauberschwert nun unbedingt entwunden werden muss, tut hier nicht viel zur Sache.

Empfohlener Alternativtitel: Die schlaue Hermine und ihre zaudernden Zauberbuben.

Spielplan

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15.11.2010, 12:00 Uhr | geändert: 10.07.2012, 12:00 Uhr
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
15.01.2011

12:00 Uhr

Mr X schrieb:

Die Handlung wird stark verzerrt. Die Zweiteilung der Filme erscheint logisch nichtsdestotrotz kommen viele wichtige Ereignisse zu kurz. Sehr gute Schauspieler können die zweifelhaften Veränderungen der Buchvorlage nur bedingt wettmachen. Die Konzentration auf Action mag zwar vielen Leuten zusagen, richtige Harry Potter Liebhaber kommen jedoch nicht auf ihre Kosten. Die ersten beiden Filme der Reihe bleiben nach wie vor unerreicht!



28.12.2010

12:00 Uhr

Kinoliebhaber schrieb:

Fantastischer Film, sehr viel Spannung und Action außerdem fabelhafte Schauspieler.Mir hat der Film richtig gut gefallen ich gebe dafür ganze 5-Sterne!!!



23.12.2010

12:00 Uhr

Joe schrieb:

Enttäuschend, viel Effekte, wenig Handlung



27.11.2010

12:00 Uhr

micha schrieb:

Richtig gut und jetzt denke ich auch, dass es gut war den Film zu teilen.



18.11.2010

12:00 Uhr

hollywood schrieb:

Geldmacherei...



 
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