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Mobilfunk

Handy nicht ans Bett legen

Gefährden Handys die Gesundheit? Ganz ausgeschlossen ist es nicht. Es gibt aber Schutz.

15.12.2018

Von dpa

Symbolbild: ©Andrey Popov - stock.adobe.com

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) betont zwar, dass Gesundheitsgefahren durch Handys bisher nicht eindeutig belegt sind, aber: „Risiken infolge langfristiger Nutzung von Mobilfunkendgeräten können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ausgeschlossen werden“, sagt Sprecher Jan Henrik Lauer. Das BfS empfiehlt, die Strahlung in unmittelbarer Körpernähe zu minimieren.

Smartphones nutzen hochfrequente elektromagnetische Felder, um Sprache und Daten zu senden und zu empfangen. Der Smartphonenutzer nimmt Energie auf, die sogenannte spezifische Absorptionsrate (SAR). Die Werte für das Telefonieren und Tragen am Körper lassen sich in der Betriebsanleitung und auf einer Datenbank des Bundesamts finden. Alle Werte, so BfS-Sprecher Lauer, seien unauffällig. Moderne Geräte mit LTE oder UMTS sind strahlungsärmer als ältere.

Grundvoraussetzung ist ein Smartphone mit einem möglichst niedrigen SAR-Wert. Bei einem Wert von unter 0,6 sprechen die Experten von einem strahlungsarmen Gerät. Im Betrieb sollte die Antenne möglichst weit vom Kopf entfernt sein. Hierzu ist ein Headset empfehlenswert.

Wenn das Smartphone nicht benutzt wird, sollte man es nicht am Körper tragen. Daher ist der Nachttisch neben dem Kopfkissen kein guter Platz, wenn das Gerät empfangsbereit bleibt. Wenn das Handy als Wecker diene, sollte man den Flugmodus aktivieren, so das BfS.

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Erstellt:
15. Dezember 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
15. Dezember 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 15. Dezember 2018, 06:00 Uhr

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