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Weltmeisterschaft

Handballerinnen feiern Dinah Eckerle

Bietigheimerin ist beim Sieg gegen die Niederlande sicherer Rückhalt.

09.12.2019

Von SWP

Dinah Eckerle mit ihrer Bietigheimer Teamkollegin Kim Naidzinavicius (links). Foto: Marco Wolf/wolf-sportfoto/dpa

Kumamoto. Dinah Eckerle verschwand nach dem WM-Coup der deutschen Handball-Frauen gegen die Niederlande in einer Jubeltraube. Dank ihrer überragenden Torfrau landete die DHB-Auswahl am Sonntag zum Auftakt der Weltmeisterschafts-Hauptrunde im Duell mit dem WM- und EM-Dritten einen überraschenden 25:23 (11:12)-Sieg und darf nun in Japan sogar vom ersten Halbfinale seit dem Bronze-Gewinn 2007 träumen. „Wir haben mutig gespielt und verdient gewonnen. Unsere Abwehrleistung war Wahnsinn“, lobte Bundestrainer Henk Groener und kündigte an: „Wir werden den Sieg ein kleines bisschen feiern.“

Gute Ausgangsposition

Mit 5:1 Punkten übernahm die DHB-Auswahl die Tabellenspitze der Gruppe I vor den Niederlanden und Norwegen (beide 4:2). Gegen Serbien (2:4) reicht am Montag nun schon ein Remis, um mindestens das Spiel um Platz sieben zu buchen. Dieser sichert definitiv die Teilnahme an der Olympia-Ausscheidung im März. „Wir sind unserem Ziel Olympia-Qualifikation ein Riesenstück nähergekommen. Das ist superwichtig für uns“, sagte Eckerle.

Mit 16 Paraden avancierte die Torfrau vom deutschen Meister SG BBM Bietigheim zur Matchwinnerin und wurde dafür zum zweiten Mal im Turnierverlauf als beste Spielerin des Spiels ausgezeichnet. „Das ist mir, ehrlich gesagt, scheißegal. Hauptsache, wir haben die zwei Punkte gewonnen. Das ganze Spiel macht mich unfassbar stolz, weil wir uns nie haben unterkriegen lassen und bis zur letzten Sekunde gekämpft haben“, sagte die 24-Jährige.

Eckerle war der Garant für den ersten Pflichtspielsieg von Groener gegen die Auswahl seines Heimatlandes, die er von 2009 bis 2016 in die Weltspitze geführt hatte. Auf dem Weg dorthin scheint der 59 Jahre alte Niederländer nun auch die DHB-Auswahl zu führen, die am Sonntag in Kumamoto erfolgreiche Revanche für die 21:28-Niederlage vor einem Jahr bei der EM in Frankreich nahm. „Heute haben wir gezeigt, dass wir wirklich einige Schritte vorwärts gemacht haben“, stellte Groener zufrieden fest. „Das ist einfach nur geil. Davon haben wir geträumt“, sagte Linksaußen Ina Großmann. Beste Werferin für die deutschen Frauen war Emily Bölk mit sechs Toren.

Torfrau Dinah Eckerle wurde zum Player of the Match gekürt. Foto: Marco Wolf/wolf-sportfoto/dpa

Torhüterin Dinah Eckerle ist die Nummer eins im deutschen Tor. Foto: Marco Wolf/wolf-sportfoto/dpa

Schon beim Sieg im Gruppenspiel gegen Brasilien machte Eckerle ein gutes Spiel. Foto: Marco Wolf/wolf-sportfoto/dpa

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Erstellt:
9. Dezember 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
9. Dezember 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 9. Dezember 2019, 06:00 Uhr

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