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Kreis Tübingen

Halloween: Polizei im Dauereinsatz

Obwohl die Polizei in Tübingen und Rottenburg die Nachtschichten an Halloween verstärkt hatte und zusätzlich Bereitschaftspolizisten im Einsatz waren, wurden die Beamten bei ihren Einsätzen manchmal kaum Herr der Lage, so der Polizeibericht. An vielen Brennpunkten kam es zu Schlägereien, Alkoholexzessen, Sachbeschädigungen und Fahrzeugaufbrüchen. Noch am frühen Samstagmorgen wurden viele Platzverweise erteilt.

02.11.2008
  • ST

An einigen Brennpunkten kam es zu Schlägereien, Alkoholexzessen und Sachbeschädigungen. Noch am frühen Samstagmorgen wurden viele Platzverweise erteilt.


Bereits gegen 20 Uhr am Freitagabend wurde die Rottenburger Polizei in die Jahnstraße gerufen. Dort hatte man eine Gruppe Jugendlicher dabei beobachtet, wie sie die Rückseite der Festhalle, verschiedene Parkbänke und Stromverteilerkästen mit Graffitis besprühte. Zwei der 13- bis 15-jährigen Verdächtigen wurden sofort geschnappt und ihren Eltern übergeben. Sie hatten zwei Farbdosen dabei. Die restlichen Sprüher werden derzeit noch ermittelt.

Gegen 21 Uhr erhielt ein 17-Jähriger aus Dettenhausen in der Derendinger Allee aus einer Gruppe heraus einen Schlag ins Gesicht, der vermutlich zu einem Nasenbeinbruch führte. Kurz vorher hatte es einen kleinen Streit gegeben. Die Gruppe entkam unerkannt.


Eine Massenschlägerei wurde gegen 21.15 Uhr bei der Panzerhalle im Französischen Viertel gemeldet. Dort hatten sich junge Leute zwischen 15 und 26 Jahren zum gemeinsamen Trinken getroffen. Von einer Auseinandersetzung war nichts mehr zu sehen, als die Polizei eintraf. Alle Anwesenden wurden trotzdem kontrolliert.


Kurz vor 22.30 Uhr beobachtete eine Frau fünf Kinder, wie sie im Rottenburger Mönchweg etwas Brennendes in einen Postbriefkasten warfen. Ein Schaden entstand vermutlich nicht.


Einen Einbruch in die Tübinger Freie Waldorfschule im Rotdornweg meldete ein Anrufer kurz vor 23 Uhr. Wie eine Streife feststellte, hatten zwei bis drei Leute mit einem Stein die Scheibe im Erdgeschoss des Haupthauses eingeworfen. Zwei Feuerlöscher lagen in unmittelbarer Nähe vor dem Gebäude, einer war leergesprüht. Ein Diaprojektor lag auf einer Wiese.


Wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt die Polizei gegen einen 24-jährigen Holzgerlinger. Er war zusammen mit anderen gegen 1 Uhr vor dem „Top 10“ aufgefallen. Die Gruppe pöbelte vor dem Eingang herum, weil sie nicht hineindurfte. Als sich die Stimmung aufheizte und der Ton auch gegen anwesende Bedienstete der Stadt und des städtischen Vollzugsdienstes aggressiver wurde, wollten diese die Polizei rufen. Plötzlich trat der 24-Jährige aus der Gruppe heraus, schlug einem Behörden-Vertreter das Handy aus der Hand und versetzte ihm einen Schlag ins Gesicht. Obwohl die Gruppe des Angreifers mit Unterstützung des Sicherheitspersonals am Weggehen gehindert wurde, gelang es dem Schläger zu flüchten. Er wurde später an einer Tankstelle vorläufig festgenommen. Dabei leistete er starken Widerstand und trat nach den Polizisten.


Gegen 3.45 Uhr wurde in der Tübinger Karlstraße eine Schlägerei unter Betrunkenen gemeldet. Der Streit konnte schließlich geschlichtet werden. Die Gemüter beruhigten sich aber erst, als mehrere Streifen vor Ort erschienen.

Zuvor mussten die Beamten mehreren Betrunkenen auf der Unterjesinger Kirbe einen Platzverweis erteilen, weil sich ein Streit anbahnte.


Ein stark betrunkener 24-jähriger Offenburger wurde gegen 5 Uhr auf dem Gehweg der Schwärzlocher Straße liegend gefunden. Der nur leicht bekleidete Mann drohte zu unterkühlen. Mit seinem Einverständnis schlief er auf der Polizeiwache seinen Rausch aus.


Zur gleichen Zeit löste die Polizei in der Poststraße eine größere Menschenansammlung auf. Dort war es unter den größtenteils Betrunkenen zu Streitereien gekommen. Als mehrere Streifen vor Ort waren, gelang es, die Gemüter zu beruhigen. „Sehr widerwillig“ sei die Menge nach der Erteilung eines Platzverweises auseinander gegangen, so die Polizei.

Halloween: Polizei im Dauereinsatz
Nicht alle hatten Spaß an Halloween: Für die Polizei bedeutete das Fest vor allem viel Arbeit.

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02.11.2008, 12:00 Uhr
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