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Gurken des Grauens
Katzen ist das wässrige Gemüse nicht geheuer. Foto: dpa
Ganz Unten

Gurken des Grauens

08.12.2015
  • ANTONIA LANGE, DPA

Dass Katzen Angst vor Wasser und häufig auch vor Hunden haben, ist bekannt. Weniger bekannt ist, dass noch etwas anderes ihnen einen Heidenschreck einjagt: Gurken.

Das klingt unwahrscheinlich, ist aber inzwischen in etlichen Videos im Internet dokumentiert. Während eine Katze zum Beispiel arglos am Napf frisst, legen Besitzer heimlich eine Gurke hinter sie - und filmen, wie die Mieze vor Schreck wie ein Flummi in die Luft springt. Einige der Clips wurden bereits ein paar Millionen Mal angeklickt. Vielleicht liegt es daran, dass die tierische Angst vor Gemüse so ungewöhnlich ist - Videos wie dieses gehen im Netz derzeit buchstäblich ab wie Schmitz Katze.

Manche Betrachter stellen nun Theorien auf, warum ausgerechnet Gurken das Grauen für Katzen bedeuten. Besonders häufig wird vermutet, dass das längliche Gemüse sie an eine Schlange erinnert. Auf die reagieren die Samtpfoten in anderen Videos nämlich ähnlich. Dagegen spricht allerdings, dass Gurken sich - anders als Schlangen - nicht bewegen.

"Katzen sind von Natur aus fremden Dingen gegenüber eher skeptisch", erklärt Marius Tünte vom Deutschen Tierschutzbund. "Es handelt sich also einfach nur um den Überraschungseffekt in Kombination mit einem den Katzen fremden Gegenstand."

Tatsächlich fällt auch nicht jede Hauskatze auf den Streich herein. Tierschützer raten ohnehin von dem vermeintlichen Spaß ab. Tierärztin Hildegard Jung bezeichnet solche Videos als "absolut indiskutabel".

Für die deutsche Gemüsebranche hat das Internetphänomen seinen ganz eigenen Charme. "Die Gurke kann so vielleicht sogar noch mehr Aufmerksamkeit gewinnen, besonders bei der jüngeren Zielgruppe", heißt es bei der Bundesvereinigung der Obst- und Gemüseerzeuger. Einen Imageschaden fürchtet man dort nicht. "Unsere Empfehlung ist aber, aus der Gurke etwas Schmackhaftes zuzubereiten, zum Beispiel einen leckeren Gurken-Salat."

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08.12.2015, 08:30 Uhr
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