Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
*/-->

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Bayerns prächtige Ballermänner

Guardiola lässt Robben, Müller, Lewandowski, Costa und Coman nebeneinander stürmen

Was für ein Angriff! Mit fünf Torjägern der internationalen Klasse überrollen die Münchner bedauernswerte Gäste aus Köln. Für den Pokal-Hit morgen in Wolfsburg plant der Rekordmeister den nächsten Coup.

26.10.2015
  • ARMIN GRASMUCK

München. Geht es nach dem nacktem Ergebnis und dem puren Spielgenuss, gibt es für Pep Guardiola eigentlich keinen Grund zu zögern. Der Kader des FC Bayern ist erwiesenermaßen einer der hochwertigsten im internationalen Fußballgeschäft. In den vergangenen Jahren haben es die früher oft auf Effizienz bedachten Münchner zudem geschafft, die spielerische Komponente konsequent und dauerhaft zu verstärken. Für Guardiola, dessen Vertrag im nächsten Sommer ausläuft, zählen selbstverständlich noch eine ganze Reihe anderer Argumente, die es zu erfüllen gilt, bevor er einen Kontrakt unterschreibt. Der bisweilen berauschende Auftritt, den seine Spieler beim 4:0 im Heimspiel gegen Köln auf den Rasen brachten, dürfte ihn beeindruckt haben, auch wenn er selbst dafür verantwortlich zeichnete.

Robben! Müller! Lewandowski! Costa! Coman! Den Abwehrspielern der Kölner dürfte bereits beim Blick auf den Spielberichtsbogen schwindelig geworden sein. Zumal Arturo Vidal hinter dieser geballten Offensive als chronisch aggressiver wie spielstarker Antreiber agierte.

Es war nur eine Frage der Zeit, wann es im Kasten der Kölner einschlagen würde. Ausgerechnet Robben, nach sieben Wochen langer Verletzungspause zurück in der Startelf, knackte nach gut einer halben Stunde den Riegel. Vidal legte noch vor der Halbzeit nach, Lewandowski und Müller per Foulelfmeter markierten den Endstand. Die Münchner, drei Tage zuvor noch 0:2 bei Arsenal London unterlegen, wirkten konzentriert, ohne sich zu verausgaben. Es war der 1000. Sieg im 1714. Spiel, den die Bayern seit ihrem Aufstieg im Sommer des Jahres 1965 in der Bundesliga feiern konnten - und der zehnte Triumph in der zehnten Partie dieser Saison. "Beeindruckend, dass wir nicht nachlassen", sagte Kapitän Philipp Lahm, der sogar eine Saison mit 34 Siegen für machbar hält. "Möglich ist immer alles, aber es ist nicht so einfach."

Am Ende zählen für die Bayern ohnehin nur die Erfolge, die in Trophäen greifbar sind. Meisterschaft, DFB-Pokal, Champions League. Dementsprechend geht es morgen bereits um die Wurst: Das Gastspiel im Pokal am Dienstag bei der Spitzenmannschaft des VfL Wolfsburg (20.30 Uhr/ARD und Sky) hat für die Münchner bereits den Charakter eines Endspiels. Eine Pleite, dann müssen sie den ersten Wettbewerb unerwartet früh abhaken. "Das ist ein Tod- oder Gladiolenspiel, ein Topspiel - wie Champions League", sagte Robben. "Da kannst du dir nichts erlauben. Da müssen wir bereit sein."

Das Topspiel in Wolfsburg bietet den Profis der Bayern auch die perfekte Gelegenheit, dem Trainer neue gute Gründe zu liefern, die ihn dazu bringen, den Vertrag zu verlängern. "Ich kann nur sagen, was die Mannschaft gerne möchte: Dass der Trainer hier bleibt", sagte Lahm. Mit einem Schmunzeln fügte Manuel Neuer, der Vize-Kapitän, an: "Er hat keine Signale gegeben, aber er macht auf mich einen glücklichen Eindruck in München."

Guardiola lässt Robben, Müller, Lewandowski, Costa und Coman nebeneinander stürmen
Im ersten Spiel nach siebenwöchiger Verletzungspause erzielte Arjen Robben (links) - hier im Duell mit Jonas Hector - den Führungstreffer für Bayern. Foto: Getty

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

26.10.2015, 12:00 Uhr
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 
Video-News: Fußball
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Schwitzkasten
Schwitzkasten

Ob die weltweit wohl meistgesehene Tipp-Runde für die Fußball-Landesliga oder die beliebte "Elf der Woche" - für solche Formate gibt es den "Schwitzkasten" der TAGBLATT-Sportredaktion.
Das Tagblatt als E-Paper

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular