Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Stuttgart

Grüne wollen mehr für das Sicherheitsgefühl der Bürger tun

Die Landtags-Grünen wollen mehr gegen dunkle Unterführungen und verlassene Passagen in den Kommunen tun.

11.01.2019

Von dpa/lsw

Das Logo der Partei Bündnis 90/ Die Grünen. Foto: Rainer Jensen/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Jeder kenne solche «Angsträume», die man nur ungern betrete, sagte Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz am Freitag in Stuttgart. Zuletzt seien Polizei und Justiz im Land gestärkt worden. Aber: «Mehr Sicherheit entsteht nicht dadurch, dass wir immer noch was draufsatteln - mehr Polizei, mehr Gesetze.» Nötig seien zum Beispiel auch städtebauliche Maßnahmen, damit Bürger sich in den Kommunen wohlfühlten.

Die Grünen schlagen deshalb vor, eine Koordinierungsstelle des Landes einzurichten. Sie soll Konzepte bündeln und die Kommunen bei der Umsetzung und Finanzierung von Projekten unterstützen. Denkbar sei auch die Erarbeitung eines Handlungsleitfadens für die Kommunen. Details der Koordinierungsstelle wie etwa personelle Ausstattung und Finanzierung sind allerdings noch unklar. Die Grünen wollen darüber zunächst mit dem schwarzen Koalitionspartner reden. Die CDU hat mit Vizeregierungschef Thomas Strobl das Innenministerium inne.

Als Anlass für den Vorstoß nannte Schwarz die mutmaßliche Gruppenvergewaltigung in Freiburg. Mitte Oktober war den Ermittlern zufolge eine 18-Jährige nach einem Discobesuch von mehreren Männern vergewaltigt worden.

Gegen ein Vorhaben der CDU sperren sich die Grünen aber weiter: Der schwarze Koalitionspartner will, dass der freiwillige Polizeidienst künftig bewaffnet ist. Die Grünen sind dagegen. Schwarz sagte, die Polizei habe einen harten Job. Ein Ehrenamtlicher könne nicht in einem Crashkurs zu einem vollwertigen Beamten ausgebildet werden. Der freiwillige Polizeidienst sollte nach Meinung der Grünen etwa in der Gewaltprävention oder der Verkehrserziehung eingesetzt werden.

Zum Artikel

Erstellt:
11. Januar 2019, 11:45 Uhr
Aktualisiert:
11. Januar 2019, 11:40 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. Januar 2019, 11:40 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+