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Grüne legen in Umfrage weiter zu
Regierungspartei fünf Prozentpunkte vor der CDU

Grüne legen in Umfrage weiter zu

Die Grünen als stärkste Kraft in Baden-Württemberg? Nach einer neuen Umfrage liegen sie jetzt fünf Punkte vor dem einstigen Platzhirsch CDU. Die Koalitionsbildung könnte nach der Wahl kompliziert werden.

08.03.2016
  • DPA

Stuttgart. Knapp eine Woche vor der Landtagswahl vergrößert sich nach einer Umfrage der Vorsprung der regierenden Grünen zur CDU. Nach der Umfrage des Insa-Instituts für die "Bild"-Zeitung kommen die Grünen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann auf 33,5 Prozent. Die CDU erreicht nur 28,5 Prozent. Im Vergleich zur Insa-Umfrage der Vorwoche haben die Grünen 3 Punkte zugelegt und die Christdemokraten 1,5 Punkte verloren. Auch die kleinere Regierungspartei SPD verliert weiter. Sie kommt jetzt nur noch auf 12,5 Prozent - und liegt damit gleichauf mit der AfD, die in der neuen Umfrage noch einmal um 3,5 Punkte zugelegt hat. Die FDP liegt bei 6 Prozent und wäre damit wieder im Landtag vertreten, die Linke mit 3 Prozent hingegen nicht.

Nach diesen Zahlen ist eine Ampel aus Grünen, SPD und FDP möglich oder Grün-Schwarz. In beiden Fällen könnte Kretschmann Ministerpräsident bleiben. FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke hat allerdings signalisiert, dass es keine Ampel geben werde. Zugleich hat CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf einer grün-schwarzen Koalition unter Kretschmann eine Absage erteilt. Für eine Koalition aus CDU, SPD und FDP mit Wolf als Regierungschef könnte es aber nach diesen Zahlen knapp werden.

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) warf Wolf Egoismus in der Koalitionsfrage vor. "Erst ich, dann die Partei, dann das Land", schrieb Palmer gestern auf Facebook. Er bezog sich auf Wolfs Ablehnung einer von den Grünen geführten Regierung mit der CDU als Juniorpartner. "Es gibt keine inhaltlichen Gründe für die CDU, nicht mit den Grünen zu koalieren", schrieb Palmer. "Wenn Wolf Grün-Schwarz trotzdem ausschließt, dann kann das nur den Grund haben, dass er nur eine Koalition mit den Grünen eingeht, wenn er selbst dabei Ministerpräsident sein kann." Wolf sei "kein würdiger Nachfolger" - weder für den amtierenden Regierungschef Kretschmann noch für den ehemaligen Ministerpräsidenten Erwin Teufel (CDU).

Die CDU bezeichnete die jüngste Umfrage als "Tiefschlag", von dem sie sich aber nicht entmutigen lassen wolle. "Wir kämpfen hart weiter", teilten Wahlkampfleiter Thorsten Frei und Generalsekretärin Katrin Schütz mit. Die Menschen entschieden sich immer später, wen sie wählten. In der Befragung für das am Freitag veröffentlichte Politbarometer der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF hatte die Hälfte erklärt, noch nicht zu wissen, ob und wen sie wählen wollen.

Die Grünen-Landesvorsitzenden Oliver Hildenbrand und Thekla Walker zeigten sich zufrieden: "33,5 Prozent für uns Grüne sind ein starkes Ergebnis." Die Fortsetzung von Grün-Rot sei zum Greifen nahe.

2011 hatten die Grünen 24,2 Prozent erreicht, die SPD 23,1 und die CDU 39 Prozent. Die FDP hatte 5,3 Prozent.

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08.03.2016, 08:30 Uhr
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