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Sicherheit

Grüne: Terrorübung offen auswerten

Einsatzkräfte spielen bisher größtes Notfallszenario im Land durch.

21.10.2019

Von DPA

Stetten am kalten Markt. Bei einer großangelegten Übung haben Polizisten und Soldaten den gemeinsamen Kampf gegen den Terror geübt. Die Grünen forderten eine transparente Auswertung der Übung mit Beteiligung des Landtages.

2500 Mitwirkende haben in Stetten am kalten Markt (Kreis Sigmaringen) den Ernstfall eines Anschlags in der Konstanzer Fußgängerzone mit einer Autobombe, mehreren schwer bewaffneten Terroristen und Dutzenden Toten geprobt. Landesinnenminister Thomas Strobl (CDU) betonte die Bedeutung der Übung. Man müsse die Sicherheitspolitik danach ausrichten, dass man von einer großen Terrorlage getroffen werde. Der Anschlag von Halle habe vor Augen geführt, dass es wichtig sei, sich auf Situationen vorzubereiten, von denen man glaube, dass sie nie eintreten.

Man habe gesehen, dass es grundsätzlich sinnvoll sei, ein solches Szenario zu üben, sagte die Grünen-Abgeordnete Andrea Bogner-Unden. „Um sicherzustellen, dass die Kommandostrukturen auch im Ernstfall klar geregelt sind, fordern wir, dass die Übung transparent ausgewertet und unter Einbindung parlamentarischer Gremien evaluiert wird.“

Strobl sagte eine akribische und transparente Analyse zu und versicherte, dass das Kommando auch im Ernstfall immer bei der Polizei liege. „Die Gefahrenabwehr ist Aufgabe der Polizei, und die Bundeswehr unterstützt die Polizei.“ dpa

Südwestumschau

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Erstellt:
21. Oktober 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
21. Oktober 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2019, 06:00 Uhr

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