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Donald Trump beschimpft US-Präsident Barack Obama

„Gründer des IS“

Donald Trump nennt US-Präsident Barack Obama den Gründer der Terrormiliz IS. Hillary Clinton wirft Trump vor, rote Linien zu überschreiten.

12.08.2016
  • DPA

Washington. Hillary Clinton, die US-Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, hat die zweideutige Ansprache ihres republikanischen Rivalen Donald Trump an Waffenbesitzer als Beleg für dessen mangelnde Befähigung zum höchsten Staatsamt bezeichnet. Trump habe erneut „eine Grenze überschritten“, sagte Clinton bei einer Rede im US-Bundesstaat Iowa. Sie warf ihrem Kontrahenten vor, immer wieder mit unbedachten oder zweideutigen Aussagen rote Linien überschritten zu haben: „Jeder einzelne dieser Vorfälle zeigt, dass Donald Trump einfach nicht das richtige Temperament hat, um Präsident und Oberbefehlshaber der Vereinigten Staaten zu sein.“

Trump hatte am Dienstag bei einer Wahlkampfveranstaltung seiner Rivalin vorgehalten, sie wolle das Verfassungsrecht auf Waffenbesitz, den sogenannten Zweiten Zusatzartikel, mit Hilfe ihr genehmer Richter abschaffen. Er sagte dann: „Wenn sie die Richter auswählen kann, könnt ihr nichts machen, Leute. Obwohl die Unterstützer des zweiten Verfassungszusatzes – vielleicht doch, ich weiß nicht.“ Von vielen US-Medien wurde die Äußerung dahingehend gedeutet, dass Trump für den Einsatz von Waffengewalt – entweder gegen Clinton oder Richter – plädiert haben könnte. Trumps Wahlkampfteam erklärte, der Kandidat habe die Waffenfreunde lediglich aufgefordert, im November zur Wahl zu gehen.

Clinton legt unterdessen verstärkt den Schwerpunkt ihrer Kampagne auf die Wirtschaft. Bei ihrem Auftritt in Des Moines in Iowa bekräftigte sie ihr Vorhaben, innerhalb ihrer ersten 100 Tage als Präsidentin das größte Konjunkturprogramm seit Ende des Zweiten Weltkrieges aufzulegen. Dadurch sollten 10,4 Millionen neue Jobs geschaffen werden. Im Rahmen des Konjunkturprogramms solle die Infrastruktur modernisiert und in saubere Energie investiert werden. Clinton hatte das Programm beim Parteitag Ende Juli angekündigt. Trump hatte sein Wirtschaftsprogramm am Montag dargelegt.

Trump sorgte unterdessen mit weiteren harten Attacken für Wirbel. Bei einem Auftritt im Bundesstaat Florida bezeichnete er Präsident Barack Obama als „Gründer“ der Dschihadistenmiliz IS. „Und ich würde sagen, die Mitbegründerin ist die schurkige Hillary Clinton.“ Im Laufe seiner Wahlkampagne hatte Trump den Präsidenten und seine ehemalige Außenministerin wiederholt für die Entstehung des IS verantwortlich gemacht.

Trumps Umfragewerte waren zuletzt deutlich abgesackt. Die Website Real Clear Politics sieht ihn im Durchschnitt aller jüngsten Erhebungen bei landesweit 40 Prozent, Clinton dagegen bei 48 Prozent.

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12.08.2016, 06:00 Uhr
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