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Stuttgart

Grün-Rot will Klimaflucht vorbeugen

Grün-Rot hat im Landtag einen besseren internationalen Klimaschutz gefordert. Dies sei auch wichtig, um neuen Flüchtlingsströmen vorzubeugen.

29.10.2015
  • JULIA GIERTZ, DPA

Stuttgart Dürren, Überschwemmungen und eine fortschreitende Ausbreitung der Wüsten lassen schon jetzt Menschen ihrer Heimat den Rücken kehren. Im Landtag hat die Koalition vor künftigen Flüchtlingsströmen infolge des Klimawandels gewarnt und stärkere internationale Anstrengungen für den Klimaschutz gefordert. "Wenn wir den Klimawandel nicht stoppen, werden wir eine weitere Flüchtlingswelle bekommen - in Europa und weltweit", sagte der Grünen-Umweltexperte Daniel Renkonen gestern in Stuttgart. Von der UN-Klimakonferenz in Paris, die Ende November beginnt, erwarte er Lösungen statt Absichtserklärungen. Auch Gernot Gruber (SPD) betonte, die Erderwärmung sei kein Luxusproblem, sondern eines, das in Zukunft neben Kriegen weitere Menschen zur Flucht zwinge.

Die Opposition warf Grün-Rot Fehler vor. So setze sie im windarmen Baden-Württemberg auf die Windenergie und damit auf "das falsche Pferd", sagte der FDP-Abgeordnete Andreas Glück. Der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Ulrich Lusche warf der Landesregierung vor, einem "Realitätscheck beim Klimaschutz" nicht standzuhalten. So frage er sich, warum Städte wie Stuttgart und Freiburg dem von Baden-Württemberg und Kalifornien geschmiedeten Klimaschutzbündnis engagierter Regionen nicht beigetreten seien. Jede vierte der 108 von Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) angestrebten Maßnahmen zum Klimaschutz sei noch gar nicht angepackt worden.

Untersteller konterte: "Das Entscheidende ist, dass wir uns auf den Weg gemacht haben." Der Minister will Baden-Württemberg, das zu 0,3 Prozent zu den globalen Kohlendioxidemissionen beitrage, zum internationalen Vorbild machen. Das Land könne zeigen, dass Klimaschutz und Wohlstand miteinander zu verbinden seien. Nach Einschätzung Unterstellers wird die globale Klimaentwicklung aber sehr stark auch von China abhängen, dem größten Verbraucher von Kohle.

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29.10.2015, 12:00 Uhr
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