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Illegale Beschäftigung

Großrazzia am Frankfurter Flughafen

Großrazzia in sieben Bundesländern gegen Schwarzarbeit und Sozialversicherungsbetrug: Im Zentrum die Gepäckabfertigung am Flughafen Frankfurt.

08.10.2015

Von DPA

Frankfurt Schlag gegen Schwarzarbeit in großem Stil: Etwa 1200 Beamte von Zoll und Polizei haben am frühen Mittwochmorgen in einer großangelegten Aktion 170 Objekte in sieben Bundesländern durchsucht. Sechs Männer im Alter von 26 bis 54 Jahren wurden in Hessen verhaftet, wie die Sonderkommission "Cumulus" beim Hauptzollamt Frankfurt mitteilte. Schwerpunkt der Razzien waren Firmen am Frankfurter Flughafen sowie im Großraum Frankfurt.

Den sechs Männern und weiteren 23 Beschuldigten wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Sie sollen über ein Firmengeflecht Dienstleistungen im Bereich Gepäckabfertigung und Fracht angeboten, die dabei eingesetzten Beschäftigten aber nicht oder nicht vorschriftsgemäß sozialversichert haben. Auch Lohn- und Umsatzsteuer sollen nicht ordnungsgemäß gezahlt worden sein. Den Schaden bezifferte der Zoll auf mindesten 17,6 Mio. EUR.

Große Generalunternehmen, die mit den Beschuldigten zusammenarbeiteten, und der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport sollen getäuscht worden seien. Ihnen wurde nach den Erkenntnissen der Ermittler vorgegaukelt, die Arbeitnehmer würden ordnungsgemäß beschäftigt. Ein Fraport-Sprecher betonte, das Unternehmen arbeite eng mit den Behörden zusammen und unterstütze die Ermittlungsarbeit. Auch Räume einer Tochter von Lufthansa Cargo wurden durchsucht. Das Unternehmen ist Zeuge, wie ein Firmen-Sprecher sagte. Man kooperiere mit den Behörden und habe Informationen zur Verfügung gestellt.

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Erstellt:
8. Oktober 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
8. Oktober 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 8. Oktober 2015, 12:00 Uhr

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