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VfB Stuttgart

Großkreutz will Schläger anzeigen

Wieder einmal sorgt Fußballprofi Kevin Großkreutz neben dem Platz für Wirbel. Er sieht sich als Prügelopfer.

02.03.2017

Von WS

Au, Backe! Kevin Großkreutz hat schon wieder Ärger. Foto: dpa

Stuttgart. „Kevin Großkreutz wird nach dem Vorfall Anzeige erstatten“, hat der VfB mitgeteilt. Ein Foto zeigt die Folgen dieses „Vorfalls“: den im Klinikbett liegenden Verteidiger des Zweitligisten mit Kopfverband, verschwollenem Auge und Schramme an der rechten Wange. Bei der Prügelattacke am Dienstag gegen 2 Uhr in der Stuttgarter City soll er nach einem Schlag auf den Oberkörper gefallen sein und am Hinterkopf eine Platzwunde erlitten haben. Nach einem Gespräch gestern mit Sportvorstand Jan Schindelmeiser standen weitere Untersuchungen an.

Großkreutz gilt als Heißsporn. Ist er jetzt nur das Opfer? Der junge Familienvater, rein sportlich zuletzt mit Fußprellung außer Gefecht, war laut Beobachtern mit Kumpels bei einer Party in der Disko „Perkins Park“. Danach habe es mit einer vierköpfigen Gruppe auf dem Wilhelmsplatz Ärger gegeben. Der Ex-Nationalspieler und ein Freund seien durch Fausthiebe verletzt worden. Die mutmaßlichen Täter, zwischen 16 bis 19 Jahre alt, wurden in der Nähe gefasst, einer von ihnen stammt aus Göppingen.

Für Großkreutz geht es auch um den eigenen Ruf. Der hat bereits gelitten. Gut in Erinnerung: die Nacht nach dem verlorenen Pokal-Finale der Dortmunder gegen Bayern. 17. Mai 2014: „Großkreutz pinkelte in der Lobby des Hotels ,Berlin, Berlin' volltrunken gegen eine Säule. Zeugen bestätigen das. Das unrühmliche Ende einer heftigen Alkohol-Nacht“, schrieb „Bild“. Der damals 24-Jährige muss sich öffentlich entschuldigen, der BVB verdonnert ihn zu 50 000 Euro Strafe. Kurz vor der WM in Brasilien belastet der Fall auch die Nationalmannschaft: Großkreutz darf mit, spielt aber keine Minute. Als Weltmeister wird er noch zweimal nominiert: Sechs Einsätze zwischen 2010 und 2014, das war's. In Dortmund ist er 2015 nicht mehr erste Wahl, wechselt erst zu Galatasaray Istanbul und dann im Januar 2016 zum VfB. Trotz des Abstiegs bekennt er sich im Gegensatz zu anderen Teamkollegen zu den „Roten“ und bleibt auch in der zweiten Liga. Wann er wieder spielt, ist offen. ws

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Erstellt:
2. März 2017, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
2. März 2017, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 2. März 2017, 06:00 Uhr

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