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FDP klar drin - Rülke erteilt Ampel Absage

Großer Jubel, große Erleichterung

Die FDP ist einer der Gewinner der Landtagswahl. Die Liberalen erhoffen sich von dem Ergebnis Aufwind für die Bundestagswahl im nächsten Jahr.

14.03.2016
  • TOBIAS KNAACK

In dem kleinen Zimmer im Stuttgarter Schloss, das der FDP-Fraktion für den Wahlabend zur Verfügung gestellt wurde, war bereits vor der ersten Hochrechnung kaum noch Sauerstoff. Und dennoch war um 18 Uhr genug Raum, um kollektiv durchzuatmen. Die FDP ist in den baden-württembergischen Landtag eingezogen - und das mit einem Ergebnis, das über den Umfragen liegt, die die Partei bei sechs bis sieben Prozent gesehen hatten.

Es war eine Mischung aus Jubel und Erleichterung, die sich bei den Freien Demokraten entlud. Friedrich Bullinger, der im Wahlkreis Schwäbisch Hall sein Ergebnis wie auch die Partei um knapp drei Prozent verbessern konnte, reckte seine Arme hoch und umarmte seinen Spitzenkandidaten Hans-Ulrich Rülke. Bullinger stand für das Jubeln. Rülke hingegen symbolisierte zunächst die kollektive Erleichterung. Etwas gedankenverloren griff er zum Mikrofon griff. "Es ist ein großartiges Ergebnis. Das ist ein Mannschaftserfolg." Ein hart erkämpfter, wie er noch anfügte.

In der Stunde des Triumphes schien Rülke sich auch daran zu erinnern, wo die FDP gestanden hatte, als er Ende 2014 zu deren Spitzenkandidat gekürt wurde - bei "zwei bis drei Prozent im Land" und im Bund "nicht mehr messbar". Beinahe kanzlerinnenhaft formte er die Hände, als er sich an seine Parteifreunde richtete. "Uns ist ein großer Stein vom Herzen gefallen", sagte Landeschef Michael Theurer, der das Landes-Ergebnis umgehend auch in einen Bundes-Zusammenhang stellte. Der Erfolg im Stammland sei ein erster Schritt in Hinblick auf den erhofften Wiedereinzug in den Bundestag 2017.

Der Aufschwung sei das Ergebnis des Zuhörens nach den Klatschen bei der Landtagswahl 2011, als die FDP sich nur knapp über fünf Prozent rettete, und der Schmach bei der Bundestagswahl 2013, als sie aus dem Parlament flog. Man habe inhaltlich gepunktet.

Dies wolle man nun auch in etwaigen Gesprächen klar vertreten. "Ansonsten ist Opposition auch in Ordnung", betonten Theurer und Rülke unisono. Doch während Rülke erneut bekräftigte, dass er eine Ampel-Koalition mit Grünen und SPD ausschließe, sagte Theurer, man werde mit allen Parteien des demokratischen Spektrums sprechen, "wenn wir eingeladen werden, über Inhalte zu reden". Der Ball liege aber "noch nicht bei uns".

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14.03.2016, 08:30 Uhr
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