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Leonberg

Großfeuer in Biogasanlage: Ursache noch unklar

Ein Brand in einer Biogasanlage bei Leonberg hat einen Großeinsatz ausgelöst. Methangase müssen dort mehrere Wochen kontrolliert abfackeln.

11.09.2019

Von dpa/lsw

Ein Drehleiterwagen der Feuerwehr. Foto: Marcel Kusch/Archivbild

Leonberg. Beim Großbrand einer Biogasanlage bei Leonberg nahe Stuttgart ist nach ersten Schätzungen ein Schaden von rund 15 Millionen Euro entstanden. Das teilte ein Sprecher des Landratsamts Böblingen am Mittwoch mit. Die Anlage gehört zum Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Böblingen.

Das Feuer auf dem in einem Wald gelegenen Gelände war in der Nacht zum Mittwoch erst entdeckt worden, als die Flammen bereits meterhoch über die Baumwipfeln schlugen. Die Ursache war Polizeiangaben zufolge zunächst unklar. Insgesamt 200 Rettungskräfte waren im Einsatz.

Wegen explodierender Gastanks und Silos wurde vorübergehend eine Sicherheitszone eingerichtet. Die Halle der Anlage brannte komplett ab und stürzte ein. Der sogenannte Faulturm, in dem die Gärprozesse zur Stromproduktion stattfinden, schien nach ersten Erkenntnissen des Landkreises unversehrt.

Wegen des vorhandenen Gärschlamms produziert die Anlage allerdings weiterhin Gas. Der biologische Zersetzungsprozess könne nicht einfach gestoppt werden, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Mittwoch. Die entstehenden Methangase müssten voraussichtlich noch mehrere Wochen kontrolliert abgefackelt werden. Messungen der Feuerwehr kamen zu dem Ergebnis, dass weder durch austretende Gase noch durch Rauch eine Gefahr für die Bevölkerung bestand.

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Erstellt:
11. September 2019, 07:18 Uhr
Aktualisiert:
11. September 2019, 05:40 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. September 2019, 05:40 Uhr

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