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Große Gefahr für Allergiker – Gesundheitsamt warnt vor Kontakt mit Ambrosia-Pflanze

Mit der Lieblingsspeise griechischer Götter hat sie sich nichts zu tun. Im Gegenteil: die Ambrosiapflanze, auch unter dem Namen Traubenkraut bekannt, kann schlimme allergische Reaktionen der Augen und der Atemwege auslösen und zu Asthma führen. Aus Anlass der jetzigen Blütezeit empfiehlt das Landesgesundheitsamt die Vernichtung der Pflanzen, wo immer man sie antrifft.

20.08.2007
  • tol

Bis vor wenigen Jahren war die ursprünglich aus Nordamerika stammende Ambrosiapflanze in Deutschland nahezu unbekannt. In Frankreich und der Schweiz ist sie schon viel länger eine Plage. Inzwischen schreitet ihre Verbreitung durch den Warenverkehr und mangels natürlicher Feinde rapide voran.

Bereits wenige Pollen können bei entsprechend sensibilisierten Menschen heftige allergische Reaktionen auslösen. Nach einer Untersuchung des Gesundheitsamts an Kindern der vierten Klasse zeigten über zehn Prozent entsprechende Symptome.

Anzutreffen ist das gefährliche Kraut in Vorgärten (vor allem durch verunreinigtes Vogelfutter), auf Brachflächen sowie an Randstreifen und Böschungen von Straßen oder Bahngleisen. Manchmal wächst es sogar auf landwirtschaftlichem Kulturland. Der Pollenflug kann sich von Juli bis November erstrecken. Dies führt dazu, dass viele Betroffene, die meist auch gegenüber Gräser- und Baumpollen sensibilisiert sind, fast das ganze Jahr über unter allergischen Reaktionen leiden.

Wer Ambrosia-Bestände in seinem Garten entdeckt, sollte diese nach Empfehlung des Gesundheitsamts sachgerecht entfernen. Am wirkungsvollsten ist es, die Pflanze vor der Blüte mitsamt der Wurzel herauszureisen. Bei großem Vorkommen hilft auch tiefes Abmähen. Der Erfolg der Maßnahmen ist unbedingt zu kontrollieren und das Mähen gegebenenfalls zu wiederholen. Asthmatiker und Personen, die zu Allergien neigen, sollten sich daran jedoch keinesfalls beteiligen.

Aber auch bei allen anderen ist Vorsicht geboten. Um allergische Reaktionen der Haut und der Atemwege zu vermeiden, muss die Pflanze mit langen und dichten Handschuhen angefasst werden. Bei großflächigen Bekämpfungsaktionen wird Augen- und Atemschutz dringend empfohlen. Ausgerissene Ambrosiapflanzen müssen in verschlossenen Plastiktüten über den Hausmüll – nicht als Grüngut oder Biomüll – beseitigt werden.

Große Gefahr für Allergiker – Gesundheitsamt warnt vor Kontakt mit Ambrosia-Pflanze
Am bsten mit der Wurzel herausreißen: die Ambrosiapflanze.

Große Gefahr für Allergiker – Gesundheitsamt warnt vor Kontakt mit Ambrosia-Pflanze
Verbreitung der Ambrosia in Europa. Grafik: Landesgesundheitsamt

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20.08.2007, 12:00 Uhr
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