Ein Zeichen für Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Größte Fotovoltaikanlage der Stadt in Betrieb

Tübingen. Die Herbstsonne lacht am blauen Himmel und der Blick von der dreizehnten Ebene des Crona-Parkhauses zur Schwäbischen Alb ist traumhaft. Besser könnte das Wetter nicht sein, um das neue Solarkraftwerk zu präsentieren.

15.10.2011

Michael Bamberg, der Leitende Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums (mitte), Wilfried Kannenberg, Geschäftsführer der Stadtwerke (links) sowie Oberbürgermeister Boris Palmer (rechts) und Gabriele Sonntag, Verwaltungsdirektorin des Klinikums, (daneben), strahlten mit der Sonne um die Wette.

„Michael Bamberg ist der Größte – der größte Solaranlagen-Besitzer der Stadt“, sagte Boris Palmer. Auf einer Fläche von rund 3000 Quadratmetern erzeugt die Anlage 180 000 Kilowattstunden Strom pro Jahr. „Das reicht aus, um über 70 Zwei-Personen-Haushalte mit Strom aus Sonnenkraft zu versorgen,“ sagte Bamberg. Der erzeugte Strom fließt direkt zu den großen Verbrauchern des Klinikums.

Bei einem Gesamtverbrauch des Universitätsklinikums von 50 000 Megawattstunden (das entspricht dem jährlichen Stromverbrauch einer Kleinstadt) macht der erzeugte Solarstrom etwa einen Anteil von 3,5 Prozent aus. Die neue Fotovoltaikanlage spart 161 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr – ein Zeichen für den Klimaschutz.

Sie ist das erste Kooperationsprojekt zwischen der Bürger-Energie Tübingen, dem Klinikum, das die Dachfläche vermietet, und den Stadtwerken, die das Projekt geplant haben. Finanziert und beauftragt wurde der Bau von der Genossenschaft Bürger-Energie Tübingen (BET), die 495 000 Euro in das Projekt investierte. Ihr Geschäftsführer und Vorsitzender der Volksbank Tübingen Armin Hornung (zweiter von links), sagte: „Hier können Kunden direkt sehen, wo ihre Gelder angelegt sind, wie das Klima geschont und umweltfreundlich Strom produziert wird.“

pen / Bild: Sommer

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Erstellt:
15. Oktober 2011, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
15. Oktober 2011, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 15. Oktober 2011, 12:00 Uhr

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