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Nassau

Golfer Woods hat nichts, worauf er sich freuen kann

Golf-Profi Tiger Woods ist ratlos. Der ehemalige Branchenführer weiß nach seiner Rücken-OP nicht so recht, wie es für ihn weitergeht.

03.12.2015
  • SID

Nassau. Kein Plan, keine Perspektive: Dauer-Patient Tiger Woods sucht verzweifelt den Weg aus dem mentalen Loch. Nach seinen beiden Rückenoperationen im September und Oktober tappt der überragende Golfer der vergangenen beiden Jahrzehnte immer noch im Dunkeln. "Wo ist das Licht am Ende des Tunnels? Ich weiß es nicht", sagte der 39-Jährige am Rande eines Turniers auf den Bahamas.

Wann er endlich wieder auf seine geliebten Grüns kann? "Ich habe keinen Zeitplan", gestand Woods. Die Ungewissheit über seine sportliche Zukunft nagt am Aushängeschild der Szene. Nicht zu wissen, wie es weitergeht, sei "der härteste Teil für mich", erklärte Woods. Es gebe "nichts, worauf ich mich freuen kann". Rückhalt in diesen schweren Zeiten hätte ihm vielleicht die alpine Speed-Königin Lindsey Vonn geben können, die selbst immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat. Doch die fast dreijährige Beziehung mit der Weltcup-Rekordgewinnerin endete jäh im Mai, offiziell einvernehmlich. Aus dem Traumpaar des Sports wurden wieder zwei Solisten.

Bei einer Rücken-OP im September in Park City/Utah war ein kleines Bruchstück entfernt worden, das auf einen Nerv drückte. Im Oktober ließ er erneut einen Eingriff vornehmen, um die verbliebenen Beschwerden zu beseitigen.

Der Rücken ist die große Schwachstelle des Tigers. Bereits im März 2014 hatte sich Woods einem Eingriff unterzogen, danach kam er sportlich nie wieder so richtig auf die Beine. Ein vorzeitiges Karriereende kommt daher für ihn auch nicht infrage. Denn Woods hat noch Ziele. Mit 79 Siegen auf der US-Tour fehlen ihm noch drei zum Rekord von Sam Snead. Noch vier Major-Siege, und Woods hätte auch die Legende Jack Nicklaus eingeholt. Allerdings liegt sein 14. und letzter Erfolg mehr als sieben Jahre (US Open) zurück.

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03.12.2015, 08:30 Uhr
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