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Gössner zeigt gute Ansätze, alleine beim letzten Schießen flattern Nerven
Mission Rückkehr läuft

Gössner zeigt gute Ansätze, alleine beim letzten Schießen flattern Nerven

Miriam Gössner schaute nach ihrer Rückkehr in den Biathlon-Weltcup erst einmal skeptisch auf die Anzeigentafel. Später huschte ein Lächeln über ihr Gesicht - trotz der fünf Schießfehler und Platz 33.

04.12.2015
  • SID

Östersund. Franziska Hildebrand verballerte den möglichen Sieg, Miriam Gössner ihr bestes Weltcup-Resultat seit zweieinhalb Jahren: Die beiden deutschen Biathletinnen haben im Einzel von Östersund Top-Resultate mit den letzten Schüssen vergeben. Während Hildebrand trotz zweier Fehler noch den zehnten Platz erreichte, musste sich Gössner auch wegen dreier Fahrkarten zum Abschluss mit dem 33. Rang begnügen.

"Ich ärgere mich brutal über das letzte Schießen. Ich muss das schnell abhaken", sagte Gössner, die zuletzt im März 2013 auf dem Podium gestanden hatte. Hildebrand ergänzte: "Bis zum letzten Schießen war alles top, dann Shit." Ähnlich sah es Frauen-Bundestrainer Gerald Hönig, der sich über die vergebenen "deutlich besseren Platzierungen" ärgerte: "Uns haben die Abgezocktheit und Coolness gefehlt, das zu Ende zu bringen."

Hildebrand hatte einen Tag nach dem zweiten Platz von Simon Schempp wie Gössner gut in die Spur gefunden und die ersten 15 Scheiben komplett abgeräumt. Beim Sieg der fehlerfreien Italienerin Dorothea Wierer erfüllte sie immerhin die halbe Norm für die WM in Oslo. Rang zwei ging an Doppel-Weltmeisterin Marie Dorin Habert vor der Ukrainerin Olena Pidhruschna. Hildebrand, in der Loipe etwas schwächer als Gössner, zeigte eine vielversprechende Leistung. Schon im Vorjahr hatte sie durch ihre Konstanz mit 16 Top-Ten-Resultaten überzeugt. Auch gestern wäre es weit nach vorne gegangen - wenn das Rennen nach dreimal Schießen zu Ende gewesen wäre.

"Ich wollte alles ganz, ganz richtig machen. Dann bleibt aber gleich der erste hängen", ärgerte sich Hildebrand über die zwei Fehler zum Abschluss: "Ich schäme mich in Grund und Boden."

Das musste sie sich aber ebenso wenig wie Gössner, die vor dem Rennen noch von ihrem Freund Felix Neureuther Glück zugesprochen bekam. Die 25-Jährige war frohen Mutes nach Zentralschweden gereist. Im heimischen Garmisch hatte sie nach dem Trainingslager in Norwegen, der Heimat ihrer Mutter, nochmal Kraft getankt und sich dann auf ihren Saisoneinstieg vorbereitet. "Schritt für Schritt", so ihre Ankündigung, wolle sie vorankommen - was nach ihrer Leidenszeit wegen eines Mountainbike-Unfalls im Frühjahr 2013 auch realistisch erscheint.

Bis zum letzten Anschlag hatte sie das auch gestern bewiesen, dann flatterten aber ausgerechnet in der Wackeldisziplin, dem Stehendschießen, die Nerven. "Wenn ich dort mit nur einem Fehler rausgehe, ist alles gut", sagte sie: "Aber ich sehe das Rennen zweigeteilt, die ersten drei Einlagen waren total ok." Morgen (ab 12.30 Uhr/ZDF) stehen mit den Sprints die nächsten Entscheidungen an.

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04.12.2015, 08:30 Uhr
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