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Göppinger geschockt
Neuzugang Jens Schöngarth (beim Wurf gegen den Ex-Balinger Fabian Böhm) war mit vier Treffern noch bester Göppinger Werfer gegen Hannover. Foto: Eibner
Frisch Auf zu Hause ohne Chance, auch Balingen und Stuttgart verlieren

Göppinger geschockt

Während Balingen und Stuttgart mit Niederlagen zum Start der Handball-Bundesliga gerechnet haben, wurde Göppingen von Hannover eiskalt erwischt.

05.09.2016
  • SEBASTIAN SCHMID

Stuttgart. Der TVB 1898 Stuttgart verpasste gestern Abend gegen den THW Kiel die Sensation am ersten Spieltag der Handball-Bundesliga. Der Außenseiter musste sich am Ende einer abgebrühten Kieler Mannschaft mit 22:27 (12:13) geschlagen geben. Kiel tat sich aber erst schwer und die Stuttgarter hatten bis zur Halbzeit die Führung inne – dann fand der Titelfavorit besser ins Spiel.

Der HBW Balingen ist ebenfalls mit einer zu erwartenden Niederlage gestartet. Trainer Rúnar Sigtryggsson kassierte in seinem ersten Ligaspiel mit Balingen und seinem ersten Erstliga-Spiel überhaupt eine 19:26 (7:13)-Niederlage beim VfL Gummersbach. „Es war uns von Anfang an klar, dass es schwierig wird, hier etwas zu holen“, sagt der Isländer, der verletzungsbedingt gleich auf sieben Akteure verzichten musste, darunter Neuzugang Pascal Hens. Insofern ist es nicht überraschend, dass die Gallier von der Alb vor 3288 Zuschauern in ungewohnter Formation schlecht in die Partie starteten und schnell in Rückstand gerieten. Nur sieben Treffer gelangen den Mannen um Olympia-Fahrer Martin Strobel bis zur Halbzeit.

Nach der Pause stellte Sigtryggsson seine Abwehr um, zudem entschärfte der inzwischen eingewechselte Peter Johannesson einige Würfe. Doch beim 13:16 versäumten die Balinger es, weiter zu verkürzen. Der VfL, bei dem der Ex-Göppinger Kevynn Nyokas mit acht Toren bester Werfer war, zog erneut davon und feierte letztlich einen ungefährdeten Sieg. „Deshalb geht für uns die Welt nicht unter“, sagte HBW-Geschäftsführer Wolfgang Strobel, der hofft, dass sich bis zum Heimspiel am Samstag gegen Wetzlar die Personalsituation entspannt.

Denkbar schlecht ist Frisch Auf Göppingen in die Runde gestartet. Das Team von Trainer Magnus Andersson unterlag in eigener Halle vor 4400 Zuschauer mit 23:34 (11:17) gegen die TSV Hannover/Burgdorf. Nach einem katastrophalen Start lagen die Hausherren schnell mit 5:13 im Hintertreffen, zur Pause stand es aus Sicht der Grün-Weißen 11:17. Zwar nahm sich der EHF-Pokalsieger für Durchgang zwei einiges vor, umsetzen konnte er es aber nicht. „Heute hat gar nichts gepasst. Alles, was uns die letzten Jahre zu Hause ausgezeichnet hat – Kampf, Einsatz, Leidenschaft – war wie weggeblasen“, sagte Kapitän Manuel Späth. „Ich bin etwas geschockt. Viele gute Spieler haben heute schlechte Entscheidungen getroffen“, ärgerte sich Andersson, der mit seinem Team am Sonntag beim TSV GWD Minden spielt.

Einen Schockmoment der anderen Art erlebten die Spieler und Fans bei der Partie der Füchse Berlin in Wetzlar. Berlins Drago Vukovic hatte nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler seine Zunge verschluckt, Wetzlars Teamarzt Marco Kettrukat reagierte blitzschnell und bewahrte den Kroaten, dem es inzwischen besser geht, vor dem Ersticken.

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05.09.2016, 06:00 Uhr
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