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Gladbach im Losglück
Borussia Mönchengladbach will unbedingt auch nach den Playoff-Spielen zur Champions League jubeln und so in die Gruppenphase einziehen. Foto: imago
Qualifikation zur Gruppenphase der Champions League: Fohlen müssen gegen Bern zuerst auswärts antreten

Gladbach im Losglück

Es geht in die Schweiz: Borussia Mönchengladbach trifft in den Playoffs zur Champions League auf Bern. Ein Kräftemessen gab es bereits in der Vorbereitung.

06.08.2016
  • DPA

Nyon/Mönchengladbach. Auf dem Weg in die Champions League ist Borussia Mönchengladbach das Losglück auf allen Ebenen treu geblieben. Als die Auslosung im schweizerischen Nyon den Gladbachern am Freitag Young Boys Bern als Playoff-Gegner bescherte, brach in der heimischen Kabine im Borussia-Park verhaltener Jubel aus.

Das Aufeinandertreffen mit den stärksten Teams bleibt erspart, der Vorteil des Heimrechts im Rückspiel ist gesichert, die Reisestrapazen halten sich in Grenzen, und zudem kennt man den Gegner aus einem Testspiel vor gut drei Wochen bestens.

Das Hinspiel findet am Dienstag, 16. August, um 20.45 Uhr im 32 000 Zuschauer fassenden Stade de Suisse Wankdorf auf Kunstrasen statt, das Rückspiel am Mittwoch, 24. August, im Borussia-Park. „Wir haben uns auf die Spiele gefreut und wollen unbedingt weiterkommen. Wir sind Favorit, aber das müssen wir rechtfertigen“, befand Trainer André Schubert.

Vizepräsident Rainer Bonhof war etwas vorsichtig: „Von einem Traumlos kann keine Rede sein. Die Favoritenrolle sollte man mit Vorsicht genießen. Aber ich bin sicher, dass wir eine gute Chance haben, die Gruppenphase zu erreichen“, sagte der Weltmeister von 1974. Man bewege sich durchaus auf dünnem Eis, meinte Borussias Vorstandsmitglied. „Auch die Berner werden alles versuchen.“ Von der Spielstärke der Schweizer, die vom früheren österreichischen Nationalspieler Adi Hütter trainiert werden, konnten sich die Gladbacher beim 3:3 im Testspiel vor gut drei Wochen ein Bild machen. Im anschließenden Elfmeterschießen setzte sich Borussia mit 5:4 durch. Einer der bekanntesten Akteure bei Young Boys ist der frühere Hertha-Profi Steve von Bergen. Einer der gefährlichsten Spieler ist Torjäger Guillaume Hoarau. Schubert warnte davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. „Die Berner haben nichts zu verlieren. Das ist eine Mannschaft, die unbedingt zu beachten ist: Sie hat das Spiel gegen Donezk nach 0:2 gedreht“, meinte Borussias Trainer.

Sportdirektor Max Eberl, der bei der Auslosung in Nyon dabei war, sprach sogar von einem schweren Los: „Vermutlich werden wir gegen diesen Gegner von allen in die Favoritenrolle gedrängt, aber für mich ist das Spiel gegen den Vizemeister der Schweiz ein Duell auf Augenhöhe.“

Yann Sommer, der nach seinem Kapselbandriss am Freitag erstmals leichte Laufübungen auf Rasen absolvierte, kennt den Gegner natürlich bestens. „Das ist eine der Top-Mannschaften in der Schweiz. Das wird ein harter Brocken“, sagte der Torhüter, der bis zum Hinspiel wieder fit sein will. „Ich hoffe, dass ich es bis zum ersten Spiel schaffe. Ich will auf jeden Fall dabei sein“, so der Torwart der Schweizer Nationalmannschaft.

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06.08.2016, 06:00 Uhr
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