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Im Nadelöhr war für Boote kein Durchkommen mehr

Gewerbliche Stocherkahnfahrer legen die Passage zwischen Neckarbrücke und Platanenallee frei

Rund ein Dutzend Männer und zwei Frauen machten sich am frühen Dienstagabend unterhalb der Treppe der Eberhardsbrücke zur Platanenallee zu schaffen. Teils auf sumpfigem Grund, teils mit Gummistiefeln oder Sportschuhen im Wasser legten sie mit Spaten und Schaufeln los und hacken zehn Tage vor dem Stocherkahnrennen das berüchtigte Nadelöhr frei.

22.05.2013

Von Renate Angstmann-Koch

Tübingen. Die schmale Durchfahrt zwischen Brückenpfeiler und Neckarinsel muss bei dem Rennen am 30. Mai (Fronleichnam) zweimal passiert werden. Über den Winter und vor allem nach mehreren Hochwassern war der Durchgang nahezu komplett verlandet. Angeschwemmte Äste und Zweige hatten sich zu einem dichten Geflecht verhakt, an das sich Schlamm anlegte.

Am Dienstag kamen nahezu alle Mitglieder des erst in der vergangenen Woche gegründeten Verbunds gewerblicher Stocherkahnfahrer, um die feste Masse ins offene Wasser unter den Brückenbögen zu schaufeln, wo die Strömung sie abtransportieren konnte. „Ich bin begeistert“, sagte Oliver Ueltzhöffer über das Engagement der Vereinsmitglieder bei der Aktion.

So schlimm wie in diesem Jahr sei es mit der Verlandung im Nadelöhr noch nie gewesen, erinnerte sich Dietmar Wallerand, der dienstälteste der Stocherkahnfahrer, die am Dienstag die Fahrrinne freischaufelten. Er fährt seit fast zweieinhalb Jahrzehnten auf dem Neckar und lebt seit 15 Jahren vom Stochern.

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Erstellt:
22. Mai 2013, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
22. Mai 2013, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 22. Mai 2013, 12:00 Uhr

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