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Blick in die Welt

Gewaltiger Hurrikan nimmt Kurs auf Mexiko

Angst vor "Patricia": An der Küste Mexikos bereiteten sich gestern die Menschen auf den stärksten Wirbelsturm seit Beginn der Aufzeichnungen vor.

24.10.2015
  • DPA

Mexiko-Stadt Hurrikan "Patricia" hat sich zum stärksten jemals registrierten Wirbelsturm in der westlichen Hemisphäre entwickelt und nahm gestern weiter Kurs auf die mexikanische Pazifikküste. Der Hurrikan der höchsten Kategorie 5 sollte am späten Freitagabend oder in der Nacht zu heute unserer Zeit auf die Küste Mexikos treffen. Er erreicht Windgeschwindigkeiten von bis zu 325 Kilometern pro Stunde.

"Wir erwarten, dass "Patricia" auch an Land ein extrem gefährlicher Hurrikan der Kategorie 5 bleiben wird", meldet das US-Hurrikan-Zentrum in Florida.

In den Küstenregionen befürchten Experten katastrophale Auswirkungen. Laut der mexikanischen Regierung ist der Sturm der heftigste der vergangenen 50 Jahre. Das US-Hurrikan-Zentrum bestätigte das. Die Aufzeichnungen für den östlichen Pazifik gehen jedoch nur bis 1988 zurück. Erst dann sei die notwendige Satellitentechnik ausgereift genug gewesen, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Die mexikanische Regierung rief für die Bundesstaaten Colima, Jalisco und Nayarit an der Pazifikküste den Notstand aus. Fischer sollten in den Häfen zu bleiben, Touristen und Wassersportlern wurde von Aktivitäten in den Küstengewässern abgeraten. Einige Airlines strichen ihre Flüge in den Ferienort Puerto Vallarta im Bundesstaat Jalisco.

In dem Badeort bereiteten sich die Hotels gestern auf die Ankunft des Sturms vor. "Wir haben genug Lebensmittel für die wenigen Gäste, die nicht abreisen wollen", sagte Mily Machuca vom Hotel Velas Vallarta. Im Konferenzzentrum wurde eine Notherberge eingerichtet.

Auch Bewohner und Geschäftsleute in der Region trafen Vorsorge und verkleideten die Fenster ihrer Häuser mit Holzplatten. Der Chef des Zivilschutzes Luis Felipe Puente rief die Bevölkerung auf, lose Gegenstände zu sichern, die "sich in Geschosse verwandeln könnten". Tourismusminister Enrique de la Madrid forderte die Menschen auf, die Gefahrenzone zu verlassen. "Das ist notwendig, aber es sollte mit Ruhe geschehen", sagte er im Fernsehen.

Der Wetterdienst warnte vor einem Anstieg des Wasserspiegels, der zu starken Überflutungen führen könnte. In mehreren Bundesstaaten wurde mit Niederschlägen bis 500 Millimeter und bis zu acht Meter hohen Wellen gerechnet. Auch Erdrutsche drohten.

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24.10.2015, 12:00 Uhr
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