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Rottenburg·Diözese

Gerhard Schneider wird Weihbischof

Aus dem seitherigen Duo mit Thomas Maria Renz und Matthäus Karrer wird ein Trio. Weihetermin ist für Juli geplant.

17.04.2019

Von mi

G. Schneider Bild: Diözese Rottenburg-Stuttgart

Ordinariatsrat Gerhard Schneider (50) wird neuer Weihbischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Papst Franziskus hat jetzt einem entsprechenden Wunsch von Bischof Gebhard Fürst entsprochen. Dies wurde am gestrigen Dienstag zeitgleich in Rom und Rottenburg bekannt gegeben.

So wie die anderen großen (Erz-)Diözesen Freiburg, Münster, Köln, München und Freising oder Paderborn auch, wird Rottenburg-Stuttgart künftig drei Weihbischöfe haben. Die Weihbischöfe entlasten den Ortsbischof bei festlichen Gottesdiensten in Gemeinden, Altarweihen, Firmungen oder großen Jubiläen. Bereits seit 1997 amtiert Thomas Maria Renz (61) als Weihbischof, und vor zwei Jahren löste Matthäus Karrer (50) den langjährigen Weihbischof Johannes Kreidler ab, der in den Ruhestand ging.

Schneider ist in Ulm geboren. Nach dem Abitur studierte er zunächst Betriebswirtschaftslehre und arbeitete für einige Jahre bei einer Bank, bevor er sich für die Priesterlaufbahn entschied. Ab 1995 studierte er in Tübingen und Rom Theologie. 2001 wurde er zum Diakon geweiht und 2002 zum Priester. Später wirkte er als Repetent am Wilhelmsstift in Tübingen und als Leiter des Ambrosianums in der Priesterausbildung mit. Anschließend übernahm der promovierte Theologe Leitungsfunktionen in der Diözesanverwaltung.

Seit 2017 sitzt Gerhard Schneider als Ordinariatsrat und Leiter der Hauptabteilung für Liturgie (mit Kunst und Kirchenmusik) und Berufungspastoral in der Sitzung des Bischöflichen Ordinariates. Bei seiner Amtseinführung betonte damals Bischof Fürst, dass „die ästhetische und musische Dimension des kirchlichen Wirkens wichtiger“ werde, weil sie von großer Bedeutung für religiös suchende Menschen sei. Ein Schwerpunkt in Schneiders aktueller Arbeit ist die Weiterentwicklung der kirchenmusikalischen Ausbildungskonzepte der Diözese. Seine seitherigen Aufgaben im Ordinariat wird er in vollem Umfang weiter führen.

Bischof Fürst erwartet vom neuen Weihbischof eine „weitere Stärkung der Berufungspastoral und des Nachwuchses in den geistlichen Berufen sowie der Feier der Liturgie mit Kunst und Kirchenmusik“.

Schneider blickt nach eigenem Bekunden „mit Freude, aber auch mit Respekt und Demut“ auf die vor ihm liegenden neuen Aufgaben: „Wir sind als Kirche in einer tiefen Krise und müssen viel Vertrauen zurückgewinnen. Das muss sichtbar werden in dem, was wir tun und wie wir es tun.“

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Erstellt:
17. April 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
17. April 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 17. April 2019, 01:00 Uhr

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