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Leutkircher sammeln eine Million

Genossenschaft kümmert sich um denkmalgeschützten Bahnhof

Die Bahnhof-Genossenschaft in Leutkirch hat ihr Ziel erreicht: Fast 600 Bürger haben für eine Million Euro Anteile zur Sanierung des Bahnhofs gezeichnet.

29.12.2011

Von SWP

Leutkirch Der Bahnhof in Leutkirch (Kreis Ravensburg) ist denkmalgeschützt, es ist aber auch marode. Eine Genossenschaft will das Gebäude zum attraktiven Treffpunkt machen. Das Geld dafür ist zusammen: Eine Million Euro, gezeichnet von fast 600 Bürgern. "Wir können es selbst noch nicht so recht glauben, dass wir die magische Million Euro tatsächlich geschafft haben", sagte Christian Skrodzki von der Bürgerbahnhof-Genossenschaft.

Zurzeit wird der Bahnhof in der württembergischen Allgäustadt saniert, im Frühjahr soll er wiedereröffnet werden. An den Baukosten von 2,5 Millionen Euro beteiligen sich auch die Stadt und das Land. Ursprünglich wollte die Kommune eine Stadthalle anbauen. Doch das Vorhaben scheiterte am fehlenden Geld. Die Idee, den Bahnhof in Eigenregie mit Hilfe der Bürger zu sanieren, war zunächst im Gemeinderat auf Skepsis gestoßen. Im Erdgeschoss soll nun im Frühjahr eine Wirtshausbrauerei eröffnen, unters Dach kommt ein Dokumentationszentrum für das Pilotprojekt "Nachhaltige Stadt Leutkirch" zur autarken Energieversorgung.

Über Jahrzehnte hatten weder die Bahn noch der Besitzer, die Stadt Leutkirch, ins baufällige Gebäude investiert. Inzwischen macht das Leutkircher Beispiel Schule: In Sulzfeld im Landkreis Karlsruhe will eine Genossenschaft ebenfalls den Bahnhof sanieren. lsw

Über Jahrzehnte nichts passiert: Das denkmalgeschützte Leutkircher Bahnhofsgebäude mit Schindelfassade und drei Giebeln aus dem Jahr 1898. Privatfoto

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Erstellt:
29. Dezember 2011, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
29. Dezember 2011, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 29. Dezember 2011, 12:00 Uhr

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