Kommentar · Handel

Gemeinsames Ziel eint

Zwar hat die Regierung bei den Hilfsgeldern für Einzelhändler immer wieder nachgelegt. Zuletzt wurde beschlossen, dass auch größere Händler Überbrückungshilfe bekommen können. Die Hilfszahlungen sind aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

25.02.2021

Von CAROLINE STRANG

Caroline Strang Foto: swp

Der Handel verzeichnet durch die Schließung immense Umsatzeinbrüche. Bei den wenigsten kann ein Online-Shop die Ausfälle durch geschlossene Läden auch nur ansatzweise auffangen. Bei vielen quellen die Warenlager über – und das Geld für die Bestellung neuer Ware fehlt.

Was dem Handel wirklich helfen würde, wäre eine Öffnung der Läden. Auch wenn es aus Pandemie-Sicht riskant ist: Viele Händler haben es schon angesichts ihrer Mühen um gute Hygienekonzepte verdient, zumindest in reduziertem Stil wieder Kunden empfangen zu dürfen. Schwarze Schafe, die sich darum nicht scheren, müssen durch Kontrollen aussortiert werden.

Abgesehen davon zeigen die Initiativen und Klagen, die derzeit eine Öffnung erreichen wollen, dass der Einzelhandel in Notsituation durchaus geschlossen auftreten kann. Marken, die sonst in erbitterter Konkurrenz zueinander stehen, eint ein gemeinsames Ziel. Das kann in Zukunft vielleicht eine Blaupause sein, um weitere Herausforderungen gemeinsam zu meistern – wie beispielsweise den Umgang mit Online-Shopping.

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Erstellt:
25. Februar 2021, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
25. Februar 2021, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 25. Februar 2021, 06:00 Uhr

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