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Frankfurt

Geldvermögen der Deutschen nimmt kaum zu

Die Flaute am Aktienmarkt hat den Anstieg der Geldvermögen in Deutschland im zweiten Quartal gebremst. Wie die Deutsche Bundesbank mitteilte, legte das Geldvermögen der privaten Haushalte von April bis Ende Juni um gut 5 Mrd.

17.10.2015
  • DPA

Frankfurt EUR oder 0,1 Prozent auf 5224 Mrd. EUR zu. Es war der geringste Anstieg seit Anfang der 90er Jahre.

Zu Jahresbeginn war das Vermögen in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen oder Ansprüchen gegenüber Versicherungen gegenüber dem Vorquartal noch um knapp 140 Mrd. EUR gewachsen.

Für Bremsspuren sorgten im zweiten Quartal vor allem die Börsen. Im Sommer hatte unter anderem die Sorge um Griechenland Dax und Co. nach unten gedrückt.

Das Vermögen durch Transaktionen belief sich im zweiten Quartal auf gut 41 Mrd. EUR. Dabei investierten die privaten Haushalte ihr Geld erneut trotz niedriger Zinsen bevorzugt in kurzfristige und vermeintlich sichere Bankeinlagen sowie in Versicherungen und Pensionseinrichtungen. "Ihre Bedeutung für die Geldvermögensbildung deutet auf eine anhaltend hohe Risikoaversion der privaten Haushalte hin", erklärte die Bundesbank. Mit Risikoaversion ist die Abneigung gemeint, Risiken einzugehen.

Rund 28 Mrd. EUR steckten die Bundesbürger in Bankeinlagen, vor allem in Sichteinlagen, einschließlich Bargeld, die allerdings kaum Zinsen abwerfen.

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17.10.2015, 12:00 Uhr
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