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Zürich

Geldstrafe für Beckenbauer: 7000 Franken

Blaues Auge für den Kaiser: Franz Beckenbauer ist in seiner persönlichen "Fifa-Affäre" rund um seine Stimmabgabe bei den umstrittenen WM-Vergaben 2018 an Russland und 2022 an Katar mit einer niedrigen Geldstrafe sowie einer Verwarnung davongekommen.

18.02.2016
  • SID

Zürich. Der 70 Jahre alte Ex-Funktionär des Fußball-Weltverbands muss wegen seiner "mangelnden Kooperationsbereitschaft" lediglich 7000 Schweizer Franken (umgerechnet rund 6300 Euro) zahlen.

Weil "Herr Beckenbauer" nach anfänglicher Verweigerung "anschließend die Bereitschaft zur Kooperation gezeigt" habe, fiel die Strafe so niedrig aus, teilte die rechtsprechende Kammer der Fifa-Ethikkommission mit. Beckenbauer, der von 2007 bis 2011 im Fifa-Exekutivkomitee saß und die WM-Vergaben im Dezember 2010 mitgetragen hat, war bereits am 13. Juni 2014 provisorisch für 90 Tage gesperrt worden, weil er auf die Fragen der ermittelnden Kammer nicht reagiert hatte. Die Sperre wurde am 27. Juni 2014 wieder aufgehoben. Damals hatte der Kaiser demonstrativ auf eine Reise zur WM 2014 in Brasilien verzichtet, er selbst sprach von einem "Aprilscherz". Seine als unzureichend bewertete Zusammenarbeit mit den Ethikern erläuterte Beckenbauer damals mit den lediglich in englischer Sprache aufgeführten Fragen des damaligen Chefermittlers Michael J. Garcia (USA).

Die WM-Affäre 2006, in die Beckenbauer mutmaßlich tief verstrickt ist, spielte bei der ausgesprochenen Sanktion keine Rolle, wie die Ethikkommission ausdrücklich betonte. Allerdings gilt es als sicher, dass der deutsche Skandal im laufenden Jahr ebenfalls von den Ethikjägern beleuchtet werden wird. Die Ermittler werden voraussichtlich nach der Veröffentlichung des Berichts der Kanzlei Freshfields (am 4. März) aktiv werden. Dann muss sich auch der ehemalige DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, der mit Beckenbauer im WM-Komitee saß, verantworten.

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18.02.2016, 08:30 Uhr
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