Tübingen

Geht so Zukunft?

24.07.2021

Von Barbara Kley, Tübingen

Verdichtung im Technologie-„Fark“, Überbauung Ebenhalde bis zur Rosenau, Porschefabrik im Neckartal, „Flusspark“ Gartenstraße, jetzt die Mühlbachäcker ... Die Verantwortlichen – und damit meine ich auch Sie, verehrte Stadträtinnen und Stadträte– ruhen nicht, bis sie das letzte Stückle Tübingen zugebaut und vermustert haben.

Ja, wenn sich immer mehr Firmen ansiedeln sollen, brauchen wir mehr Wohnungen. Die Mieten und Grundstückspreise steigen trotzdem, ebenso der Verkehr. Das ist bekannt – und keineswegs alternativlos.

Aber wenn man es unbedingt so will, warum dann nicht wenigstens etwas angemessener an Umwelt und Klima? Warum entstehen im Tal zubetonierte hochverdichtete hitzeuntaugliche Wohnquartiere, während sich auf luftiger Höhe die ohnehin vollklimatisierten Computerarbeitsplätze und Forschungslabore ausbreiten dürfen? Geht so Zukunft?

Und brauchen wir nicht die Versickerungsflächen im Tal? Brauchen wir nicht Ackerland für eine regionale Lebensmittelproduktion? Brauchen wir nicht auch Lebensraum für vielfältige Arten, damit das ökologische Gleichgewicht nicht vollends entgleist?

Was geschieht eigentlich, wenn der nächste Lang- und Starkregen im Bereich des oberen Neckars niedergeht?

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Erstellt:
24. Juli 2021, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
24. Juli 2021, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 24. Juli 2021, 01:00 Uhr

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