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Harald Langer von der Uniklinik hat eine Alternativmethode zum Tierversuch entwickelt

Gegen das Versuchstier-Leid: Preis für Tübinger Forscher

Medizinische Forschung und Tierschutz sind sich meistens spinnefeind. Dennoch muss der Fortschritt nicht zwangsläufig auf dem Leid von Versuchtieren beruhen. Für Wissenschaftler, die sich „vorbildlich und nachhaltig darum bemühen, den Tierschutz in der Forschung zu verbessern“, gibt es sogar einen Preis. In diesem Jahr bekommt ihn Harald Langer von der Tübinger Uniklinik.

14.11.2006
  • idw / tol

Der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zum zweiten Mal nach 2004 vergebene Ursula- M.-Händel-Tierschutzpreis würdigt die Entwicklung von Verfahren, die zur Verminderung, Verfeinerung oder Vermeidung von Tierversuchen beitragen. Er ist mit 25.000 Euro dotiert und wird am 21.November im Deutschen Museum in Bonn überreicht.

Harald Langer arbeitet auf dem Gebiet der Infarktforschung an der Medizinischen Universitätsklinik in Tübingen. Er hat ein Strömungsmodell entwickelt, an dem ohne den bislang üblichen Versuch an einem Tier realistische Durchfluss-Szenarien in Blutgefäßen untersucht werden können. Diese spielen bei der Wundheilung, der Entstehung von Metastasen bei Krebs oder der Entwicklung von Atherosklerose eine große Rolle. Seine Alternativmethode zum Tierversuch berührt wichtige medizinische Fragestellungen, die weltweit bearbeitet werden.

Ebenfalls für Preis-würdig befunden wurde Ping Ping Tsai, die in Hannover am Institut für Tierschutz und Verhalten arbeitet. Sie erhält die Auszeichnung für ihre Forschungen über Käfighaltung bei Mäusen. Dadurch kann das Wohlbefinden der Tiere sowie deren Zahl unter ethischen Gesichtspunkten besser eingeschätzt werden.

Ursula M. Händel, die Stifterin des Preises, hat sich über Jahrzehnte hinweg auf vielen Ebenen aktiv für den Tierschutz eingesetzt und das Tierschutzgesetzes von 1986 mitformuliert. Ihr Engagement zielt vor allem darauf, das Leiden von Versuchstieren so weit wie möglich zu begrenzen und die Zahl von Tierversuchen zu reduzieren.

Gegen das Versuchstier-Leid: Preis für Tübinger Forscher
Laborratten wird es auch in Zukunft gegen - aber dank Harald Langer und Ping Ping Tsai wohl ein paar weniger als bisher. Archivbild: Haas

Gegen das Versuchstier-Leid: Preis für Tübinger Forscher

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14.11.2006, 12:00 Uhr
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